US-Regierung unterstützt OpenAI im Urheberrechtsstreit
Justizministerium stuft KI-Training als Fair Use ein
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Die US-Regierung (Department of Justice) hat ein 20-seitiges Statement of Interest eingereicht.
- Das Statement of Interest wurde im Fall In re OpenAI, Inc. Copyright Infringement Litigation eingereicht, der die Klage der New York Times gegen OpenAI und Microsoft sowie weitere Klagen bündelt.
- Das Briefing ist unterzeichnet von Associate Attorney General Stanley E. Woodward, Jr., Assistant Attorney General Brett Shumate und DOJ Senior Counsel Michael Weisbuch.
- Das Briefing beruft sich auf 28 U.S.C. § 517.
- Das DOJ argumentiert, dass das Training von Large Language Models auf urheberrechtlich geschütztem Material Fair Use ist.
- Das DOJ bezeichnet das Training als 'exceedingly transformative' bzw. 'extraordinarily transformative'.
Das US-Justizministerium hat erstmals in einem KI-Urheberrechtsstreit inhaltlich Stellung bezogen. In einem 20-seitigen Statement of Interest im konsolidierten Verfahren In re OpenAI, Inc. Copyright Infringement Litigation argumentiert das DOJ, dass das Training großer Sprachmodelle auf urheberrechtlich geschütztem Material Fair Use sei. Das Briefing, unterzeichnet von Associate Attorney General Stanley E. Woodward, Jr., Assistant Attorney General Brett Shumate und Senior Counsel Michael Weisbuch, nennt das Training "außerordentlich transformativ". Eine gegenteilige Entscheidung wäre "problematisch und rechtlich falsch" und bedrohe amerikanische Prosperität, wirtschaftliche Mobilität und nationale Sicherheit. Das genaue Einreichungsdatum ist in den Quellen umstritten (1. September 2025 oder 2026). Die Klage der New York Times gegen OpenAI und Microsoft läuft seit Dezember 2023.



