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OpenAI soll Bewertung auf 1,25 Billionen Dollar senken

Mehrere US-Medien berichten übereinstimmend von einer schwächeren Finanzierungsrunde. OpenAI hat nichts bestätigt. Die Berichte stützen sich auf anonyme Quellen und nennen unterschiedliche Rundenziele.

· Veröffentlicht: 31.10.2026 ·2 Min Lesezeit
OpenAI soll Bewertung auf 1,25 Billionen Dollar senkenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • OpenAI strebt laut WSJ, FT und Bloomberg eine Bewertung von 1,25 Bio. USD an, zuvor 1,4 Bio. USD.
  • Laut WSJ und FT haben Investoren zurückhaltend reagiert bzw. Zusagen reduziert.
  • Laut FT liegt das Ziel bei etwa 20 Mrd. USD, zuvor 30 Mrd. USD.
  • Laut WSJ hat OpenAI bislang Zusagen über rund 11 Mrd. USD, noch nicht eingezahlt.
  • Alle Angaben stützen sich auf anonyme Quellen, eine Primärquelle fehlt.

OpenAI soll Bewertung auf 1,25 Billionen Dollar senken

Die aktuelle Finanzierungsrunde von OpenAI läuft Medienberichten zufolge schlechter als geplant. Das Wall Street Journal, die Financial Times und Bloomberg berichten übereinstimmend: Der ChatGPT-Entwickler strebt nun eine Bewertung von 1,25 Billionen US-Dollar an. Im Gespräch waren zuvor 1,4 Billionen Dollar. Laut Bloomberg hat sich der in den Verhandlungen genannte Wert damit um 150 Milliarden Dollar verschoben.

Nach Angaben des WSJ hat OpenAI bislang Zusagen über rund 11 Milliarden Dollar eingesammelt. Das wäre weniger als die Hälfte des ursprünglich angepeilten Betrags von 30 Milliarden Dollar. Es handelt sich um Zusagen, nicht um eingezahlte Mittel. Die Berichte unterscheiden beides nicht. Als Grund nennt das WSJ eine verhaltene Reaktion einiger Großinvestoren sowie Sorgen am Markt um den KI-Sektor.

Alle Angaben stammen von anonymen Informierten. Eine Primärquelle gibt es nicht.

Rundenziel: Berichte nennen 30 und 20 Milliarden Dollar

Beim Volumen der Runde widersprechen sich die Berichte. Laut Financial Times sucht OpenAI nun etwa 20 Milliarden Dollar bei 1,25 Billionen Dollar Bewertung. Das schreibt Bloomberg Law, wiedergegeben von CoinDesk beziehungsweise dem Dienst aiweekly. Im Vormonat seien es 30 Milliarden Dollar bei 1,4 Billionen Dollar gewesen. Auch das WSJ spricht davon, OpenAI wolle nun bis zu 20 Milliarden Dollar einsammeln.

Bloomberg nennt dagegen weiterhin rund 30 Milliarden Dollar, verknüpft mit der gesenkten Bewertung in der Schlussphase der Verhandlungen. Warum die Zahlen auseinandergehen, lässt sich dem Material nicht entnehmen. Ein älterer Berichtsstand wäre denkbar, ist aber nicht belegt. Der Bloomberg-Text ist undatiert. Welche Zahl aktuell gilt, entscheiden die vorliegenden Quellen nicht.

Details, die nur eine Zweitquelle nennt, etwa zu einzelnen Geldgebern oder zum Zeitplan eines Börsengangs, sind nicht belastbar belegt. Wir übernehmen sie nicht.

Investoren zurückhaltend, Runde läuft noch

WSJ und FT berichten von zurückhaltenden Investoren. Laut FT haben einige ihre Zusagen reduziert. Namen nennt keiner der Berichte.

Die Runde ist offenbar nicht abgeschlossen. Bloomberg zufolge laufen die Gespräche noch, und Details könnten sich ändern. Das WSJ schreibt, OpenAI habe Anteilseigner informiert, in den kommenden Wochen weiteres Geld einsammeln zu wollen.

Eine Bestätigung von OpenAI liegt im ausgewerteten Material nicht vor. Alle Angaben stützen sich auf anonyme Informierte und können sich bis zum Abschluss der Runde noch ändern.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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