OpenAI bringt GIF-Erzeugung in ChatGPT und SVG-Ausgabe in die API
OpenAI hat am 4. November 2026 Images 2.6 für ChatGPT, Codex und die API vorgestellt. ChatGPT erzeugt damit aus Text oder Foto animierte GIFs, deren Tempo und Einzelbilder sich bearbeiten lassen. Laut OpenAI arbeitet das Modell 50 % schneller, in der API kommen SVG-Ausgabe, ein complexity-Parameter
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◆ Fakten auf einen Blick
- OpenAI führt Images 2.6 laut Berichten am 4. November 2026 in ChatGPT, Codex und API ein.
- ChatGPT erzeugt aus Text oder hochgeladenem Foto einen animierten GIF mit änderbarer Abspielgeschwindigkeit.
- Laut Berichten wird Images 2.6 für alle ChatGPT- und Codex-Nutzer ausgerollt, einschließlich Free.
- OpenAI gibt an, Images 2.6 erzeuge Bilder 50 % schneller als zuvor.
- Die API bietet GPT-Image-2.6 Flare und GPT-Image-2.6 Sunburst für Generierung, Editing und transparente Hintergründe.
ChatGPT erzeugt aus Text oder Foto einen animierten GIF
OpenAI hat Images 2.6 am 4. November 2026 für ChatGPT, Codex und die API vorgestellt. In ChatGPT entsteht daraus ein animierter GIF, und zwar aus einem Text-Prompt oder einem hochgeladenen Foto. Bisher ging das in ChatGPT nicht in einem Schritt. Danach lässt sich die Abspielgeschwindigkeit ändern, jeder einzelne Frame bearbeiten und das Ergebnis teilen.
Berichte nennen als Beispiel einen Prompt für eine tanzende Katze. Demnach entstehen mehrere leicht abgewandelte Bilder derselben Figur, die flipbook-artig zu einem GIF verbunden werden. Das ist eine Beschreibung aus Berichten über das Beispiel, keine technische Dokumentation.
Der Rollout läuft laut Berichten für alle ChatGPT- und Codex-Nutzer auf Web, Desktop und Mobilgeräten. Zwei Quellen nennen ausdrücklich alle Tarife, auch Free.
Nach Angaben von OpenAI entstehen über ChatGPT, Codex und API inzwischen 4 Milliarden Bilder pro Woche. Im September waren es 3 Milliarden. Die Zahl umfasst die gesamte Bildnutzung, nicht nur GIFs.
API bekommt SVG-Ausgabe und complexity-Parameter, die Modellaufteilung ist nicht neu
In der API kommen SVG-Ausgabe, der Parameter complexity und Markup-Ebenen für Edits hinzu. complexity steuert, wie stark das Modell vor dem Zeichnen plant. Der Standard ist high. Laut Systemkarte gibt es Foto-Markup und GIF-Erzeugung auch in der API.
GPT-Image-2.6 Flare und Sunburst sind im Konzept nicht neu. Die Aufteilung besteht seit Images 2.5 im September, neu sind nur die 2.6-Versionen. Flare ist das kleinere Modell und auf Tempo sowie bessere Layouts ausgelegt, etwa für Poster und Produktbilder. Sunburst soll bei den Stufen medium oder high mehr Detail und konsistentere Edits liefern, so OpenAI. Beide unterstützen Generierung, Editing und transparente Hintergründe. Eine systematische Prüfung dieser Qualitätsversprechen liegt bislang nicht vor.
Laut Entwicklerdokumentation müssen eigene Größen Vielfache von 16 sein, das Seitenverhältnis liegt zwischen 1:3 und 3:1. Bei Edits ist input_fidelity wegzulassen. OpenAI hat außerdem eine Systemkarte veröffentlicht. Die Sicherheitsarchitektur stammt von Images 2.5 und wurde um zusätzliche Schutzmaßnahmen für die GIF-Erstellung ergänzt.
50 % schneller laut OpenAI, aber Messungen weichen ab
OpenAI gibt an, Images 2.6 arbeite 50 % schneller. Flare soll bei low ein Bild in sechs Sekunden liefern. Alphasignal nennt für Flare 46 %. Im Test von cellcog war 2.6 Flare etwa doppelt so schnell wie 2.5 Flare, auf höchster Stufe 18,0 statt 45,1 Sekunden. Offen bleibt, ob „50 % schneller“ halbe Zeit oder anderthalbfachen Durchsatz meint. Die Messbasis von OpenAI ist nicht belegt. cellcog nutzte eigene Prompts und Einstellungen.
Bei den Kosten sind die veröffentlichten Token-Raten laut cellcog identisch mit 2.5. In dessen Test mit 80 Generierungen rechnete 2.6 bei high gleich ab. Bei medium waren es jedoch 3,3-mal so viele Tokens, bei low 4,2-mal so viele. Ein Beitrag im OpenAI-Community-Forum beobachtet Ähnliches. Eine Bestätigung von OpenAI gibt es nicht.
Wer von 2.5 migriert, sollte Kosten und Qualität je Stufe prüfen. Die Dokumentation nennt an einer Stelle noch Modell-IDs mit 2.5, vermutlich ein älterer Stand.



