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Virginia führt bei betriebsbereiten Rechenzentren, Texas und Georgia holen beim Bau auf

Laut einer Business-Insider-Auswertung von Data-Center-Map-Daten (Stand Oktober 2026) hat Virginia die meisten voll betriebsbereiten Rechenzentren der USA, vor Texas und Kalifornien. Business Insider führt das auf den KI-Boom zurück. Das Ranking zählt nur bestehende Standorte. Bei Bauvolumen und Lei

· Veröffentlicht: 24.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Virginia führt bei betriebsbereiten Rechenzentren, Texas und Georgia holen beim Bau aufMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • JLL meldet für das erste Halbjahr 2026 einen Rekord von 25 GW Absorption in Nordamerika.
  • Der Leerstand liegt bei rund 1 %, die Nachfrage treiben Hyperscaler, Neoclouds und KI-Unternehmen.
  • Neue Märkte außerhalb klassischer Hubs machen 77 % der Bau-Pipeline aus.
  • Texas hat 6,5 GW im Bau, rund ein Fünftel der 35 GW neu aufgenommenen US-Pipeline.
  • Laut CBRE sind in Georgia 2.882 MW im Bau, in Nord-Virginia rund 2.420 MW.

Virginia führt bei voll betriebsbereiten Rechenzentren vor Texas und Kalifornien

Virginia hat die meisten voll betriebsbereiten Rechenzentren in den USA. Es folgen Texas und Kalifornien. So ergibt es eine Auswertung von Business Insider, die Daten von Data Center Map mit Stand Oktober 2026 nutzt. Am unteren Ende stehen Vermont, Alaska und South Dakota.

Der Originalartikel lag nicht vor. Bekannt ist die Auswertung nur über die Wiedergabe auf hyper.ai. Absolutzahlen je Bundesstaat nennt diese Wiedergabe nicht, der Text bricht vor den Zahlen ab. Vorjahresvergleiche oder frühere Rankings liegen ebenfalls nicht vor. Ob sich die Reihenfolge verschoben hat, lässt sich damit nicht beantworten.

Business Insider führt die Entwicklung auf den KI-Boom zurück. Der Boom beschleunige den Bau von Rechenzentren und verteile ihn auf immer mehr Bundesstaaten. Das ist die Deutung des Magazins. Die Zählung selbst liefert sie nicht.

Texas und Georgia holen bei Bauvolumen und Leistung auf

Der Blick auf die Pipeline zeigt ein anderes Bild als der Bestand. Laut Immobilienberater JLL entsteht mehr als die Hälfte der US-Rechenzentrumsbauten außerhalb der traditionellen Hubs. Texas hat demnach 6,5 Gigawatt im Bau. Das ist rund ein Fünftel der 35 Gigawatt, die die US-Pipeline neu aufgenommen hat.

CBRE nennt in seinem Bericht für das erste Halbjahr 2026 für Georgia 2.882 Megawatt im Bau, für Nord-Virginia rund 2.420 Megawatt. Georgia liegt damit bei der Leistung im Bau vor dem Bestandsführer. Der Leerstand liegt laut JLL weiterhin bei rund 1 Prozent. Neue Kapazität wird also knapp.

Was die Zählung nicht abbildet: 10-Rack-Schwelle und keine Vollerhebung

Das Ranking zeigt den Bestand zu einem Stichtag. Es ist keine Vollerhebung. Data Center Map erfasst vor allem Cloud- und Colocation-Anbieter. Standorte listet die Plattform erst ab zehn Racks Anfangskapazität. Die Daten stammen aus Betreiberangaben, externen Datenbanken, manueller Prüfung und Nutzermeldungen. Enterprise- und Behördenstandorte sind schwächer abgedeckt. Eine verlässliche Gesamtzahl fehlt, denn in den USA gibt es keine bundesweite Registrierungspflicht für Rechenzentren.

Hinzu kommt: Standortzahl und Leistung in Megawatt messen verschiedene Dinge. Ein Bundesstaat mit vielen kleinen Standorten kann bei der Leistung hinter einem Staat mit wenigen Großcampus liegen.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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