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Anthropic erweitert AI for Science um 20 Partner, die Claude-Credits weitergeben

Stiftungen und Institute verteilen kostenlose Credits in ihren Netzwerken. Das Programm reicht inzwischen über die Biologie hinaus. Wie hoch die Förderung pro Projekt ausfällt, ist widersprüchlich.

· Veröffentlicht: 30.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Anthropic erweitert AI for Science um 20 Partner, die Claude-Credits weitergebenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Anthropic erweitert das AI-for-Science-Programm um 20 wissenschaftliche Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen.
  • Das Programm vergibt kostenlose Claude-Credits an Forschende mit wirkungsstarken Projekten.
  • Das Programm startete im Mai 2025 und hat hunderte Projekte unterstützt.
  • Zu den Partnern zählen Alfred P. Sloan Foundation, Simons Foundation, Schmidt Sciences und die US National Science Foundation.
  • Genannte Projekte sind FlyWire, AstroPath, gnomAD, LEAP und das Space Telescope Science Institute.

20 Stiftungen und Institute geben Claude-Credits weiter

Anthropic hat sein im Mai 2025 gestartetes Programm AI for Science um 20 Stiftungen, Institute und Forschungsgruppen erweitert. Die Partner reichen kostenlose Claude-Credits an Forschende in ihren eigenen Netzwerken weiter. Zusätzlich erhalten sie den rabattierten Team-Plan für Wissenschaftler. Genannt werden unter anderem die Alfred P. Sloan Foundation, die Simons Foundation, Schmidt Sciences, die US National Science Foundation, das Wellcome Sanger Institute, das Francis Crick Institute und das Broad Institute.

Neu ist der Weg über Institutionen. Bisher förderte das Programm einzelne Forschende direkt. Laut Anthropics Ankündigung soll es nun über Partner „in vielen Fächern“ wirken: „Durch die Partnerschaft mit Institutionen und Stiftungen können wir nun mehr Forschende in vielen Fächern erreichen“, heißt es sinngemäß. Das ist eine Herstellerangabe. Belastbare Zahlen zu Teilnehmenden oder zur Verteilung liegen nicht vor.

Auch die Fächer werden breiter. Das Programm begann mit Schwerpunkt auf Biologie und Lebenswissenschaften. Die neuen Partner decken laut hyper.ai zusätzlich Astronomie, Genomik, Krebs- und Klimaforschung sowie Mathematik ab. Eine Sekundärquelle nennt als Beispielprojekte FlyWire (Princeton), AstroPath (Johns Hopkins) und gnomAD (Broad Institute). Letzteres bündelt nach dieser Quelle DNA-Daten von mehr als 800.000 Menschen.

Credits gelten nur für die API, Anträge werden monatlich geprüft

Laut der Support-Seite von Anthropic gelten die Credits für die API-Nutzung der Standardmodelle. Nicht gedeckt sind die Claude-Web-App und nicht-öffentliche Modelle. Das Programm richtet sich an Forschende an Hochschulen und in Non-Profit-Organisationen. Teilnehmende sind nicht von der Usage Policy ausgenommen. Anträge prüft Anthropic jeweils am ersten Montag des Monats.

Ausgeschlossen sind laut den offiziellen Regeln Personen mit rechtlichem Wohnsitz in Belarus, China, Kuba, Iran, Myanmar, Nordkorea, Russland, Sudan, Syrien, auf der Krim sowie in den sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk. Anthropic entscheidet nach eigenem Ermessen und bindend.

Parallel öffnet das Unternehmen 10.000 Plätze im neuen Team-Plan für Wissenschaftler, befristet auf ein Jahr. Standardplätze sind kostenlos. Premium-Plätze mit fünffachen Nutzungslimits kosten 15 US-Dollar im Monat. Eine Ausweitung über 10.000 Plätze hinaus ist für die kommenden Monate geplant.

Förderhöhe pro Projekt: Die Quellen widersprechen sich

Bei der Förderhöhe passen die Quellen nicht zusammen. Die Support-Seite nennt für erfolgreiche Anträge bis zu 20.000 US-Dollar. Der Text ist im vorliegenden Auszug abgeschnitten und undatiert. hyper.ai dagegen berichtet, Anthropic habe die Grenze im August auf bis zu 50.000 US-Dollar angehoben. Eine Bestätigung durch eine Primärquelle fehlt. Denkbar ist, dass die Support-Seite einen älteren Stand zeigt. Das Material erlaubt keine Entscheidung.

Offen bleiben Gesamtvolumen und Betrag pro Partner. Dazu macht keine Quelle Angaben. Auch der Starttermin der 10.000 Team-Plätze ist uneinheitlich. hyper.ai nennt den August. Anthropics Text sagt nur „Starting today“, ein Datum fehlt.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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