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41 Prozent der Wissensarbeiter lehnen KI ab

Adaptavist-Umfrage zeigt KI-Müdigkeit – doch ChatGPT-Nutzung steigt

Veröffentlicht: 30.07.2026 ·Aktualisiert: 30.07.2026 ·2 Min Lesezeit
41 Prozent der Wissensarbeiter lehnen KI abMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • 37 Prozent der Bundesbürger haben ChatGPT genutzt (Stand November 2023).
  • 85 Prozent der Befragten haben schon einmal von ChatGPT gehört oder darüber gelesen.
  • ChatGPT ist einem Viertel der Befragten bekannt und über ein Zehntel hat es bereits genutzt.
  • Ein Viertel der Deutschen ist positiv gegenüber der Kommunikation mit KI-Anwendungen eingestellt.
  • Drei von vier Arbeitenden in Deutschland interessieren sich für KI-Technologien wie ChatGPT, aber nur 12,7 Prozent haben keine Bedenken.

41 Prozent der Wissensarbeiter lehnen KI ab

Eine Umfrage des Technologieberatungsunternehmens Adaptavist unter Wissensarbeitern in Deutschland hat ergeben, dass 41 Prozent der Befragten lieber ohne künstliche Intelligenz (KI) oder ChatGPT arbeiten würden. Wissensarbeiter sind Fachkräfte, die für Unternehmen einen Mehrwert durch ihr Fachwissen, kritisches Denken und zwischenmenschliche Fähigkeiten schaffen. Zu ihnen zählen beispielsweise IT-Experten, Forscher, Berater und Manager, deren Tätigkeit stark auf der Verarbeitung und Analyse von Informationen basiert. Die Umfrage deutet auf eine zunehmende KI-Müdigkeit hin: Statt der oft versprochenen Produktivitätssteigerungen berichten viele Beschäftigte von mentaler Erschöpfung, sinkender Motivation und kreativen Blockaden. Forscher bezeichnen dieses Phänomen auch als 'Brain Fry'. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Integration von KI-Tools in den Arbeitsalltag nicht nur auf Zustimmung stößt. Die Ablehnung von 41 Prozent der Wissensarbeiter unterstreicht, wie wichtig es ist, die Einführung von KI-Systemen sorgfältig zu begleiten und die Bedenken der Nutzer ernst zu nehmen. Die Adaptavist-Umfrage liefert damit einen wichtigen Einblick in die Stimmungslage der deutschen Wissensarbeit und zeigt, dass die Akzeptanz von KI-Technologien keineswegs selbstverständlich ist.

Bekanntheit und Nutzung von ChatGPT in Deutschland

Ein Jahr nach der Einführung von ChatGPT verbreiten sich Anwendungen generativer Künstlicher Intelligenz (KI) rasant. Die Befragung wurde vom TÜV-Verband in Auftrag gegeben, um die Akzeptanz und Nutzung von KI-Anwendungen in Deutschland zu messen. Eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.008 Personen ab 16 Jahren zeigt: 85 Prozent der Bundesbürger haben schon einmal von ChatGPT gehört oder darüber gelesen. 37 Prozent der Befragten gaben an, den KI-Chatbot bereits genutzt zu haben. Im Vergleich zum April 2023 ist das ein Zuwachs von 14 Prozentpunkten. Die Umfrage wurde im November 2023 durchgeführt und belegt die zunehmende Verbreitung von ChatGPT in der Bevölkerung. Unter den Arbeitenden in Deutschland ist das Interesse an KI-Technologien wie ChatGPT besonders groß: Drei von vier Arbeitenden (75 Prozent) interessieren sich dafür. Gleichzeitig äußert nur eine Minderheit von 12,7 Prozent keine Bedenken gegenüber dem Einsatz solcher Systeme. Die Mehrheit der Arbeitenden hat also Vorbehalte, die von Datenschutzbedenken über ethische Fragen bis hin zur Sorge um die Verlässlichkeit der Ergebnisse reichen. Die Forsa-Umfrage offenbart damit eine breite Bekanntheit und wachsende Nutzung von ChatGPT, zeigt aber auch eine anhaltende Skepsis in der arbeitenden Bevölkerung. Die Diskrepanz zwischen hohem Interesse und verbreiteten Bedenken verdeutlicht, dass die Einführung von KI-Tools am Arbeitsplatz weiterhin von Unsicherheiten begleitet wird.

Zwischen Emoji-Flut und stiller Entwertung: Die leisen Töne der KI-Skepsis

Während 41 Prozent der Wissensarbeiter KI ablehnen, zeigen die Diskussionen ein vielschichtiges Bild. hej_l in r/womenintech kommentiert ironisch den „Slack-Overkill“ mit 30 Emojis, der die Absurdität mancher KI-Anwendung entlarvt. civgarth in r/ArtificialInteligence warnt sachlich, dass KI zwar nicht alle Jobs vernichtet, aber viele entwertet – eine schleichende Erosion, die den Unmut nährt. Und RA_Throwaway90909 in r/ArtificialInteligence schildert aus der Praxis, wie Unternehmen fast nur noch Senior-Entwickler einstellen, die mit KI-Tools weitere KI-Tools bauen – ein Teufelskreis, der Junge außen vor lässt.

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