Live SpaceX setzt bei KI exklusiv auf Nvidia-Hardware – AMD-Aktie unter Druck

OpenAI veröffentlicht ChatGPT Images 2.5 mit bis zu 50% weniger Latenz

Neue Bild-KI bietet schärfere Details, präzisere Bearbeitung und vier neue Funktionen – API mit zwei Modellvarianten und unveränderten Preisen

· Veröffentlicht: 13.09.2026 ·2 Min Lesezeit
OpenAI veröffentlicht ChatGPT Images 2.5 mit bis zu 50% weniger LatenzMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • ChatGPT Images 2.5 wurde am 8. September 2026 veröffentlicht.
  • In ChatGPT heißt das Modell 'ChatGPT Images 2.5'; in der API gibt es zwei Varianten: GPT-Image-2.5 Flare und GPT-Image-2.5 Sunburst.
  • Die Bildgenerierungslatenz wurde im Vergleich zu Images 2.0 um bis zu 50% reduziert.
  • Das Modell liefert schärfere Details, natürlichere Beleuchtung, reichere Texturen und bewahrt Motive aus Referenzfotos besser.
  • Bearbeitungsanweisungen werden über mehrere Runden hinweg zuverlässiger befolgt (Multi-Turn-Konsistenz).
  • In ChatGPT werden neue Funktionen eingeführt: Sketch (Zeichnen als Referenz), Templates, Bildkommentare und Prompt-Sharing.

OpenAI veröffentlicht ChatGPT Images 2.5 mit bis zu 50% weniger Latenz

OpenAI hat am 8. September 2026 die Bildgenerierungs-KI ChatGPT Images 2.5 veröffentlicht. Die Latenz bei der Bilderzeugung wurde im Vergleich zu Images 2.0 um bis zu 50 Prozent reduziert. Konkrete technische Ursachen für diese Reduktion nennt OpenAI nicht; die Einführung der schnelleren Modellvariante Flare deutet jedoch auf eine optimierte Modellarchitektur oder effizientere Token-Verarbeitung hin, die bei gleicher Bildqualität weniger Rechenzeit benötigt. Unabhängige Messungen liegen nicht vor, Tester berichten jedoch von spürbar schnelleren Generierungen.

Das Modell liefert schärfere Details, natürlichere Beleuchtung und reichere Texturen. Zudem bleiben Motive aus Referenzfotos besser erhalten, und Bearbeitungsanweisungen werden über mehrere Runden zuverlässiger befolgt. In langen ChatGPT-Threads bleiben frühere Änderungen bestehen, statt bei jeder neuen Anweisung verloren zu gehen. Wöchentlich werden über drei Milliarden Bilder über ChatGPT Images und die GPT-Image-Modelle in der API erzeugt.

Neue ChatGPT-Funktionen: Sketch, Templates, Bildkommentare und Prompt-Sharing

In ChatGPT führt OpenAI vier neue Funktionen ein. Sketch ermöglicht es, direkt in ChatGPT zu zeichnen; die Skizze wird in eine visuelle Referenz umgewandelt, die als Leitfaden für die finale Bildgenerierung dient. Templates bieten Vorlagen für gängige Formate wie Poster und Merch; sie füllen Platzhalter mit individuellen Details, die ChatGPT über ein Formular abfragt. Bildkommentare lassen sich direkt auf einem generierten Bild platzieren, um gezielte Änderungen an einer bestimmten Stelle anzufordern, ohne den gesamten Prompt neu zu formulieren. Beim Prompt-Sharing wird der Prompt zusammen mit dem Bild geteilt, sodass andere die Idee auf eigenen Fotos nachvollziehen können. Der Rollout erfolgt auf allen Stufen von ChatGPT, ChatGPT Work und Codex sowie auf Desktop, Mobile und Web.

API: Zwei Modelle Flare und Sunburst, unveränderte Preise, neue Qualitätsstufen

In der API stehen zwei Modellvarianten bereit: GPT-Image-2.5 Flare und GPT-Image-2.5 Sunburst; ein einzelnes Modell „gpt-image-2.5“ existiert nicht. Flare ist als schnelleres Modell konzipiert und laut OpenAI die Standardwahl für die meisten Anwendungen. Es liefert höhere Bildqualität als GPT-Image-2 bei 50 Prozent geringerer Latenz. Sunburst ist das stärkere Modell für präzise Bearbeitungen mit engerer Kontrolle über Änderungen und benötigt dafür längere Generierungszeiten.

Für die Wahl des passenden Modells gilt: Flare eignet sich für schnelle Prototypen, alltägliche Bildgenerierung und Anwendungen, bei denen Geschwindigkeit im Vordergrund steht – etwa iterative Entwürfe oder Social-Media-Visuals. Sunburst ist dagegen für hochpräzise Werbematerialien, Kampagnenvisuals und Produktbilder gedacht, bei denen Bearbeitungspräzision und Detailtreue wichtiger sind als die Generierungszeit. Die Token-Preise bleiben unverändert: 8 US-Dollar pro eine Million Bild-Input-Tokens und 30 US-Dollar pro eine Million Output-Tokens. Neu sind die Qualitätsstufen „xhigh“ und „max“ zusätzlich zu low, medium, high und auto. Die maximale Auflösung beträgt bis zu 4K (maximale Kantenlänge 3840 Pixel, Seitenverhältnisse 1:3 bis 3:1, Größen in Vielfachen von 16 Pixeln). Native transparente Hintergründe sind ein offizielles Feature.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Ähnliche Artikel