ZAK: KI-Antworten sind eigene Inhalte – neue Haftungsrisiken
US-Verlage und Autor verklagen Google wegen KI-Training / Deutsche Medienaufsicht stuft KI-Suchantworten als eigene Inhalte ein
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Mehrere US‑Verlage und ein Autor haben Klage gegen Google eingereicht.
- Sie beschuldigen Google, urheberrechtlich geschützte Texte ohne Erlaubnis für das KI‑Training verwendet zu haben.
- Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) stuft KI‑Antworten von Google AI Overviews und Perplexity als eigene Inhalte der Anbieter ein.
- Durch diese Einstufung entfällt die Plattformhaftung und es entstehen neue Haftungsrisiken.
US-Klagen gegen Google wegen KI-Training
In den USA haben mehrere Verlage und ein Autor Klage gegen Google eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Texte ohne Erlaubnis für das Training seiner KI-Modelle verwendet zu haben.
ZAK-Entscheidung zu KI-Suchdiensten
Laut Medienberichten stuft die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) KI-generierte Antworten von Google AI Overviews und Perplexity als eigene Inhalte der Anbieter ein. Dadurch entfällt die Plattformhaftung, und es entstehen neue Haftungsrisiken. Erstmals wendet die deutsche Medienaufsicht damit Medienrecht auf KI-Suchangebote an.
KI-Antworten: Von Haftungsängsten und sarkastischen Kommentaren
Während Alexandratta in r/reddit sarkastisch (Ironie) die Zuverlässigkeit von KI-Assistenten als „CONFIDENTLY incorrect“ geißelt, fragt abrownn in r/reddit besorgt nach dem Umgang mit Halluzinationen und manipulierten Quellen. Demgegenüber betont AdLive9906 in r/ArtificialInteligence, dass die Haftung letztlich beim menschlichen Profi bleibt – kein Gericht werde eine KI verurteilen. Die Diskussion zeigt: Die Frage, wer für fehlerhafte KI-Inhalte geradesteht, ist längst nicht geklärt und wird die Rechtslandschaft nachhaltig prägen.



