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Nutzer melden wiederkehrendes Zellmuster in GPT-Image-2-Bildern

Community-Berichte deuten auf ein systematisches Artefakt hin, das nicht von allen Nutzern wahrgenommen wird.

· Veröffentlicht: 21.08.2026 ·2 Min Lesezeit
Nutzer melden wiederkehrendes Zellmuster in GPT-Image-2-BildernMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Nutzer auf community.openai.com berichten, dass ChatGPT in letzter Zeit ein 'odd cellular pattern' in allen generierten Bildern einführt, bis zur Unbrauchbarkeit.
  • Ein anderer Nutzer auf community.openai.com bestätigt, dass er die Zellmuster sieht, und erwähnt, dass GPT sich vor einigen Monaten verbessert hatte, aber dann dieses Problem auftrat.
  • Nutzer auf reddit.com berichten über Artefakte in GPT Image 2 Ausgaben, die als 'noisy, overly detailed, with a repeating' beschrieben werden.
  • Auf facebook.com gibt es eine Frage, wie man Midjourney-Artefakte verhindern kann.
  • Ein Guide auf x.com behandelt Artefakte in Firefly, Midjourney und Stable Diffusion und verweist auf ein Paper (arxiv.org/abs/2406.08651).
  • Ein Blogbeitrag auf apipass.dev beschreibt GPT Image 2 als neues Modell mit nativer Reasoning-Fähigkeit und verbesserter Textdarstellung, erwähnt aber keine Zellmuster.

Nutzer melden wiederkehrendes Zellmuster in GPT-Image-2-Bildern

In Online-Communities mehren sich Berichte über ein neuartiges Artefakt in Bildern, die mit ChatGPT beziehungsweise GPT Image 2 erzeugt wurden. Ein Nutzer schreibt im offiziellen OpenAI-Forum, dass die Software in letzter Zeit ein „odd cellular pattern“ in allen generierten Bildern einführe – bis zur Unbrauchbarkeit. Ein anderer Nutzer bestätigt, das Muster ebenfalls zu sehen, und verweist auf eine frühere Verbesserung: GPT sei vor einigen Monaten bei der Bildgenerierung vorangekommen, dann sei dieses Problem aufgetreten. Auf Reddit beschreiben Nutzer Artefakte in GPT-Image-2-Ausgaben als „noisy, overly detailed, with a repeating“ – also verrauscht, übermäßig detailliert und mit einem sich wiederholenden Muster. Da das Muster laut dem ersten Bericht in allen Bildern auftritt, deuten die Schilderungen auf ein systematisches Problem im Generierungsprozess hin, nicht auf ein zufälliges, inhaltsabhängiges Artefakt. Der betroffene Nutzer fragt im Forum, ob jemand die Ursache kennt und wie sich das Muster verhindern lässt. Ein anderer Nutzer empfiehlt, für die Bildgenerierung die API anstelle von ChatGPT zu verwenden, was darauf hindeutet, dass das Problem möglicherweise mit der ChatGPT-Oberfläche zusammenhängt.

Uneinheitliche Wahrnehmung und fehlende offizielle Stellungnahme

Die Wahrnehmung des Phänomens ist unter den Nutzern uneinheitlich. Während ein Nutzer angibt, das Zellmuster in allen seinen Bildern zu sehen, erklärt ein anderer im selben Thread, er könne keine Artefakte oder Zellmuster erkennen. Ein möglicher Grund für diese Diskrepanz liegt in der Sichtbarkeit des Musters: Der erste Nutzer weist darauf hin, dass das Muster erst beim Hineinzoomen in bestimmte Bildbereiche wie die Textur einer Feuerstelle oder eines Pfirsichs sichtbar wird. Ein aktueller Blogbeitrag, der GPT Image 2 als neues Modell mit nativer Reasoning-Fähigkeit und verbesserter Textdarstellung beschreibt, erwähnt das Zellmuster nicht. Der Beitrag hebt die neue Architektur des Modells hervor, die nicht mehr auf der GPT-4o-Pipeline basiert, sowie eine Textgenauigkeit von 99 Prozent im Englischen, geht aber nicht auf das von Nutzern gemeldete Zellmuster ein.

Community-Check: Das Zellmuster im Praxistest

Während NaN_4aki in r/ChatGPT das Problem als flächendeckende „Schmutztextur“ beschreibt, bestätigt Responsible_Pay3973 in r/ChatGPT die Beobachtung – und berichtet ironisch, dass das Modell nach einer irrtümlichen Content-Verletzung „Mitleid“ hatte und das Bild trotzdem erstellte. TopTippityTop in r/ChatGPT sieht die Ursache in fehlender Agency des Modells: Man müsse es explizit anweisen, sonst könne das System nicht alle Randfälle abdecken.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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