Memrise-Gründer sammeln 3,3 Millionen Dollar für KI-Tutor Mindmax ein
Das Londoner Start-up Mindmax will mit einem sprachbasierten Tutor auf Berufsprüfungen vorbereiten. Offen bleiben Bewertung, Mittelverwendung und das Verhältnis zur Desktop-App.
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◆ Fakten auf einen Blick
- Mindmax sammelte laut Berichten 3,3 Mio. US-Dollar Pre-Seed-Finanzierung ein.
- Die Runde führte Concept Ventures an; beteiligt sind Redrice Ventures, Daybreak Ventures und Lerer Hippeau.
- Gründer sind Ed Cooke, Memrise-Mitgründer, und Daniel Zohar.
- Das erste Produkt ist ein KI-Tutor für berufliche Prüfungsvorbereitung und Upskilling.
- Das Team besteht aus acht Personen, sechs davon in Vollzeit.
Concept Ventures führt Runde über 3,3 Millionen Dollar für Memrise-Gründer an
Das Londoner Start-up Mindmax hat laut Berichten 3,3 Millionen US-Dollar (2,5 Millionen Pfund) in einer Pre-Seed-Runde eingesammelt. Startup.eu nennt 2,9 Millionen Euro. Das dürfte dieselbe Summe in einer anderen Währung sein; ein Widerspruch liegt nicht vor. Die Runde führt Concept Ventures an. Beteiligt sind außerdem Redrice Ventures, Daybreak Ventures und Lerer Hippeau. Als Angel-Investoren steigen Maria Raga, ehemalige Chefin von Depop, und Torsten Reil ein, Mitgründer des Rüstungs-KI-Unternehmens Helsing.
Die Gründer von Mindmax sind Ed Cooke und Daniel Zohar. Beide arbeiteten zuvor bei Memrise, Cooke ist Mitgründer der Sprachlernplattform. Memrise habe mehr als 80 Millionen Nutzer erreicht, heißt es. Diese Angabe stammt vom Unternehmen beziehungsweise von den Gründern. Zu Bewertung und Mittelverwendung machen die vorliegenden Quellen keine Angaben.
Der KI-Tutor spricht in Echtzeit und lässt sich unterbrechen
Das erste Produkt ist ein KI-Tutor für die berufliche Prüfungsvorbereitung und das Upskilling. Nutzer sprechen in Echtzeit mit ihm. Sie können dazwischenfragen und den Unterricht auf Themen lenken, die ihnen schwerfallen. Auf dem Bildschirm zeigt die App Diagramme und Illustrationen. Laut Unternehmensangaben passen sich die Lektionen an Vorwissen und Ziele an. Die Vorbereitung zielt auf berufliche Qualifikationen.
Laut Cooke ist die App weltweit im App Store und im Play Store verfügbar. Zuerst soll der US-Launch folgen. Das Team umfasst acht Personen, sechs davon in Vollzeit. Sie verteilen sich auf Paris, Lettland, London und Indien.
Im App-Store-Eintrag von MindMax Limited steht die iPhone-App „MindMax: Your learning partner“. Sie ist kostenlos, bietet aber In-App-Käufe. Die Preise reichen von 10 Dollar (Pro) bis 200 Dollar (Ultra, jährlich). Unterstützt werden Englisch, Französisch, Koreanisch und Spanisch. Das Mindestalter liegt bei 13 Jahren.
Nutzerzahlen und Preisversprechen sind Herstellerangaben, zur Desktop-App fehlen Antworten
Mehrere zentrale Aussagen stammen bislang nur vom Unternehmen. Tausende Menschen nutzten Mindmax nach eigenen Angaben bereits für Prüfungsvorbereitung und Jobsuche. Das Produkt biete die Betreuung eines Einzeltutors zu geringeren Kosten. Außerdem müssten, so heißt es, in den kommenden zehn Jahren mehr als eine Milliarde Menschen umschulen oder den Beruf wechseln. Unabhängige Belege dafür liegen nicht vor.
Offen bleibt auch das Verhältnis zur Desktop-App. Auf mindmax.me wird eine Anwendung für macOS und Windows in Version 1.3.0 beschrieben. Sie arbeitet mit lokalen Ordnern, Dokumenten und PDFs. Ob sie zum finanzierten Tutor gehört, klären die Quellen nicht. Ungeklärt ist ebenso, wie „weltweit verfügbar“ und „US-Launch zuerst“ zusammenpassen.



