Hinton hält Arbeitsprognosen der Tech-Milliardäre für plausibel – warnt aber vor Massenarbeitslosigkeit
Der „Godfather of AI“ beurteilt die Vorhersagen von Jensen Huang, Bill Gates und Elon Musk als wahrscheinlich, sieht aber Risiken in der Übergangsphase.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Geoffrey Hinton bezeichnet die Vorhersagen von Tech-Größen wie Jensen Huang, Bill Gates und Elon Musk zur Zukunft der Arbeit als plausibel und wahrscheinlich und warnt, dass der Übergang zu massiver Arbeitslosigkeit führen könnte.
- Geoffrey Hinton wird als „Godfather of AI“ bezeichnet.
- Jensen Huang rechnet mit einer Transformation aller Jobs und einer Vier‑Tage‑Woche.
- Bill Gates sagt, Menschen würden bald „für die meisten Dinge“ nicht mehr gebraucht.
Hinton hält Arbeitsprognosen für plausibel
Der als „Godfather of AI“ bekannte Informatiker Geoffrey Hinton hält die Prognosen von Jensen Huang, Bill Gates und Elon Musk für plausibel und wahrscheinlich. Huang rechnet mit einer Transformation aller Jobs und einer Vier-Tage-Woche, Gates sagt, Menschen würden bald „für die meisten Dinge“ nicht mehr gebraucht, und Musk erwartet, dass die meisten Menschen in weniger als 20 Jahren gar nicht mehr arbeiten müssen. Hinton beurteilt diese Vorhersagen als nicht extrem, sondern wahrscheinlich, weil er die langfristigen Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt als so tiefgreifend einschätzt, dass die Szenarien realistisch sind.
Warnung vor Massenarbeitslosigkeit
Zugleich warnt Hinton vor den Folgen des Übergangs: Der Wandel könne zu massiver Arbeitslosigkeit führen. Die von Huang, Gates und Musk skizzierte Zukunft, in der die meisten Menschen nicht mehr arbeiten müssen, hält er zwar für wahrscheinlich – doch der Weg dorthin berge das Risiko, dass viele Beschäftigte ihre Tätigkeit verlieren, bevor neue Arbeitsmodelle etabliert sind. Die Warnung bezieht sich ausdrücklich auf die Übergangsphase, in der bestehende Jobs durch KI verändert oder ersetzt werden könnten.



