Google Maps auf CarPlay bekommt Gemini als Sprachassistenten
Fachmedien melden den Start in den USA, eine Google-Primärquelle fehlt. Ob und wann die Funktion nach Deutschland kommt, ist offen.
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◆ Fakten auf einen Blick
- Google Maps erhält auf CarPlay Gemini als Sprachassistenten.
- Die Funktion ist laut Google in den USA verfügbar; ein weltweiter Rollout ist in Arbeit.
- Google nennt mehrstufige Aufträge, etwa Schnellladesäulen als Stopp hinzufügen oder Route ohne Maut.
- Auch offenere Ortsfragen sind laut Berichten möglich, etwa zu Aussichtspunkten und Besucherandrang.
- Bisher lief der Assistent in Google Maps nur bei Navigation auf dem iPhone, nicht in CarPlay.
Gemini kommt in Google Maps auf CarPlay
Google Maps auf Apple CarPlay erhält Gemini als Sprachassistenten. Mehrere Fachmedien berichten darüber und stützen sich auf 9to5Google, The Verge und Engadget. Eine Google-Primärquelle liegt der Redaktion nicht vor. Alle Angaben stammen aus der Fachpresse und aus den dort zitierten Aussagen des Konzerns.
Neu ist vor allem der Ort. Bislang arbeitete der Assistent in Google Maps nur bei der Navigation auf dem iPhone, nicht in der CarPlay-Oberfläche. Laut 9to5Google bietet Maps damit erstmals Sprachassistenz in CarPlay. Auf Android Auto steht Gemini schon länger bereit und ersetzt dort den klassischen Google Assistant.
Tippen, sprechen, Stopp einfügen: Was Gemini im Auto kann
Die Bedienung ist einfach. Während der Navigation tippen Fahrerinnen und Fahrer auf das Gemini-Symbol am rechten Displayrand und sprechen anschließend ihren Wunsch aus. Für CarPlay nennt Google bisher ausdrücklich zwei Neuerungen: mehrstufige Aufträge und das Melden von Störungen. Die Berichte führen Beispiele an. Ein Nutzer kann eine Schnellladesäule entlang der Route als Stopp einfügen, die Route ohne Maut planen lassen oder nach einem Park mit Aussicht fragen und sich dorthin leiten lassen. Ein Stau lässt sich per Stimme melden.
Engadget zitiert Google mit den Worten: „a conversational way to find stops on-the-go, report traffic disruptions, get information about places, and more“. Mehrere Berichte schildern zusätzlich offene Ortsfragen, etwa nach Aussichtspunkten, Andrang und der besten Besuchszeit, sowie die Berücksichtigung des Gesprächsverlaufs. Hier gehen die Berichte teils über Googles CarPlay-Angaben hinaus. Möglicherweise übertragen sie die Funktionsliste des iPhones, ohne dass Google dies für CarPlay bestätigt hat. Offen bleibt, welche iPhone-Funktionen wie Ankunftszeit oder Wetterabfrage bald auch im Auto laufen.
Die Funktion gilt nur innerhalb von Google Maps. Wer Apples Kartendienst nutzt, kann Gemini nicht app-übergreifend einsetzen. Dass Gemini natürliche Sprache versteht und sich den Verlauf merkt, ist eine Angabe von Google. Die Darstellung als Entlastung beim Fahren stammt von netzwelt. Sie ist eine Einschätzung, kein Messwert. Unabhängige Praxistests zu Erkennungsgenauigkeit und Ablenkung liegen nicht vor.
US-Start gemeldet, Deutschland ungeklärt
Laut Google gegenüber The Verge ist die Funktion in den USA verfügbar, ein globaler Rollout läuft ebenfalls. Regionale Details hat The Verge bei Google angefragt. Als US-Starttermin nennt tink den 21. Oktober.
Dem steht ein Hinweis von mind-verse gegenüber: Googles Hilfe führe CarPlay demnach noch als nicht unterstützt auf. heise nennt dagegen die Maps-Version 26.43.1. Denkbar sind ein gestaffelter Rollout oder eine veraltete Hilfeseite. Belegt ist keines von beiden.
Für Deutschland fehlt eine Bestätigung. Laut den Berichten steht ein Deutschlandstart aus. Nutzer müssen also abwarten. Flotten sollten laut mind-verse Verfügbarkeit und Kontoeinrichtung prüfen, bevor sie die Funktion einplanen.



