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CUDA 13.5 hebt die Unterstützung für Vera Rubin auf Produktionsreife und erweitert Windows on Arm

NVIDIA stuft Rubin von der Preview in CUDA 13.4 auf General Availability hoch. Die DGX Station for Windows, auf die Windows on Arm ausgeweitet wird, ist noch nicht ausgeliefert und basiert auf Blackwell.

· Veröffentlicht: 05.11.2026 ·2 Min Lesezeit
CUDA 13.5 hebt die Unterstützung für Vera Rubin auf Produktionsreife und erweitert Windows on ArmMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • CUDA 13.5 überführt die Vera-Rubin-Unterstützung aus early developer access in General Availability.
  • CUDA 13.5 erweitert die seit CUDA 13.4 verfügbare Windows-on-Arm-Unterstützung auf NVIDIA DGX Station for Windows.
  • Locality Domains erlauben in CUDA 13.5 die Wahl zwischen gleich großen SM-Partitionen und Partitionen mit allen verfügbaren SMs.
  • Das neue Flag cudaDevSmResourceGroupLocalityDomainSupplementalSms führt zu Partitionen unterschiedlicher Größe.
  • NVIDIA nennt außerdem Neuerungen bei MPS, Bibliotheken, Compilern, CUDA Tile und Entwicklerwerkzeugen.

Rubin-Unterstützung in CUDA 13.5 ist produktionsreif

NVIDIA hat das CUDA Toolkit 13.5 veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens geht die Unterstützung für die Vera-Rubin-Architektur damit in den Status General Availability über. Sie sei „ready for enterprise production“.

In CUDA 13.4 war Rubin (Compute Capability 107) nur als Preview mit funktionaler Unterstützung enthalten. Entwickler können damit vorab portieren. Die Produktionsreife hatte NVIDIA damals für eine spätere Toolkit-Version angekündigt.

Auch bei der Hardware ist der Stand weit fortgeschritten. Auf der Produktseite führt NVIDIA Vera Rubin als „now in full production“. Zwei Fachquellen berichten, das Unternehmen habe Investoren mitgeteilt, die Produktionsauslieferung sei im August 2026 angelaufen. Die Investorenmitteilung selbst liegt nicht vor. Das genaue Veröffentlichungsdatum von CUDA 13.5 nennt das Material nicht. Eine der Quellen schränkt ein, das frühe Volumen sei begrenzt und gehe zuerst an die größten Käufer. „Full production“ heißt also nicht breite Verfügbarkeit.

Zu Funktionsumfang oder Einschränkungen von Rubin unter CUDA 13.5 lassen sich derzeit keine Aussagen treffen. Die Release-Notes fehlen dafür.

Windows on Arm erreicht die DGX Station for Windows

CUDA 13.4 hatte Windows on Arm eingeführt. Bis dahin lief CUDA auf Arm-Plattformen nur unter Linux. Mit Version 13.5 weitet NVIDIA die Unterstützung auf die DGX Station for Windows aus.

Das System hat NVIDIA am 1. Juni 2026 auf der GTC Taipei angekündigt. Es soll im vierten Quartal erscheinen und ist bislang nicht ausgeliefert. Anders als Rubin basiert es auf dem GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip, also auf Blackwell.

Laut NVIDIA bietet es bis zu 748 GB kohärenten Speicher und bis zu 20 PFLOPS FP4-Rechenleistung (mit Sparsity). Es lässt sich um eine RTX PRO 6000 Workstation GPU ergänzen und unterstützt WSL. Lokal sollen Modelle mit bis zu einer Billion Parametern laufen. Die Bezeichnung „world's most powerful deskside AI supercomputer“ ist ein Herstelleranspruch. Unabhängige Tests stehen bis zum Marktstart aus.

Locality Domains, MPS und CUDA Tile: Was NVIDIA sonst nennt

Als weitere Neuerung nennt NVIDIA die Partitionierung von Streaming Multiprocessors über Locality Domains. Standardmäßig erhalten lokalisierte Green-Context-Partitionen pro Domain dieselbe garantierte SM-Zahl. Weitere SMs bleiben außen vor.

Das neue Flag cudaDevSmResourceGroupLocalityDomainSupplementalSms bezieht sie zusammen mit cudaDevSmResourceGroupLocalityDomainId ein. So können Anwendungen alle SMs des Geräts nutzen. Die Partitionen dürfen dann unterschiedlich groß ausfallen.

Darüber hinaus verweist NVIDIA auf Neuerungen bei MPS, Bibliotheken, Compilern, CUDA Tile und Entwicklerwerkzeugen. Der Primärtext liegt nur gekürzt vor. Die folgenden Einzelheiten stammen aus der Zusammenfassung eines Dritten (techmeridian.news): MPS-v3-Erweiterungen wie Weighted Timeslicing, SM-Lastausgleich mit Borrowing und Lending sowie cgroup-Routing. Dazu kommen CUDA-Tile-Multi-GPU-Funktionen über NVLink und NVSwitch, cuda.core 1.2 und CCCL 3.5.

Offen bleiben die vollständigen Release-Notes zu 13.5 mit Treiber-Mindestversionen und Deprecations.

Für die Installation gilt: Der Treiber ist nicht mehr Teil des Toolkits und muss separat installiert werden. Unter Linux gilt das seit CUDA 13.4, unter Windows seit 13.1.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

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