Aehr Test Systems verdreifacht den Quartalsumsatz auf 33,0 Millionen Dollar
Der Burn-in-Anbieter meldet Rekordumsatz, Bookings von 46,7 Mio. USD und einen Backlog von über 100 Mio. USD. Die Jahresprognose von 150 Mio. USD entspricht laut Cryptobriefing dem oberen Ende der bisherigen Spanne.
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◆ Fakten auf einen Blick
- Aehr meldet Rekordumsatz von 33,0 Mio. USD im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2027.
- Der Umsatz stieg um 200 % gegenüber dem Vorjahresquartal und 75 % gegenüber dem Vorquartal.
- Bookings erreichen 46,7 Mio. USD bei einem Book-to-Bill von 1,4.
- Die Jahresumsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 steigt auf 150 Mio. USD.
- Non-GAAP-Nettoergebnis steigt auf 9,4 Mio. USD bzw. 0,28 USD je Aktie.
Rekordquartal mit 33,0 Millionen Dollar Umsatz
Aehr Test Systems (NASDAQ: AEHR) meldet für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2027 einen Rekordumsatz von 33,0 Millionen US-Dollar. Das Quartal endete am 25. September 2026, die Mitteilung ist vom 2. November 2026 datiert. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz bei 11,0 Millionen Dollar, das entspricht einem Plus von 200 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal legte der Umsatz um 75 Prozent zu.
Für das Geschäftsjahr 2027 stellt das Unternehmen einen Umsatz von 150 Millionen Dollar in Aussicht. Laut der Überschrift der Mitteilung wäre das das Dreifache des Umsatzes im Geschäftsjahr 2026.
Aehr beschreibt sich als Anbieter von Test- und Burn-in-Lösungen für Halbleiter in den Bereichen KI, Silizium-Photonik, Rechenzentren, Automobil und Industrie. Nach Unternehmensangaben testen und brennen die Systeme FOX-XP und FOX-NP unter anderem KI-Prozessoren, Siliziumkarbid-Leistungshalbleiter, Sensoren, Speicher und Photonik-Bauteile ein.
Auftragseingang und Backlog
Die Auftragseingänge (Bookings) beliefen sich auf 46,7 Millionen Dollar, im Vorjahresquartal waren es 11,4 Millionen. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,4. CEO Gayn Erickson zufolge übertrafen die Bookings den Umsatz um mehr als 40 Prozent.
Der Backlog stieg zum Quartalsende auf 100,9 Millionen Dollar, nach 80,6 Millionen zum Ende des Geschäftsjahrs 2026. Dazu kommen 8,4 Millionen Dollar an Aufträgen, die nach Quartalsende eingingen. Damit ergibt sich zum 1. November 2026 ein effektiver Backlog von 109,3 Millionen Dollar.
Beim Ergebnis meldet Aehr ein Non-GAAP-Nettoergebnis von 9,4 Millionen Dollar oder 0,28 Dollar je verwässerter Aktie. Im Vorjahr waren es 0,2 Millionen beziehungsweise 0,01 Dollar. Nach GAAP steht ein Nettogewinn von 7,2 Millionen Dollar oder 0,21 Dollar je Aktie zu Buche, nach einem Verlust von 2,1 Millionen im Vorjahr. Die Non-GAAP-Bruttomarge betrug 48,5 Prozent.
Prognose: Obergrenze der alten Spanne
Die neue Prognose ist weniger eine Anhebung als eine Verengung auf das Maximum. Laut Cryptobriefing lag die bisherige Spanne für das Geschäftsjahr 2027 bei 130 bis 150 Millionen Dollar. Das Management habe damit die Obergrenze zum Plan erklärt.
Aehr führt den Schritt auf die Nachfrage nach Test- und Burn-in-Lösungen für KI-Halbleiter zurück, getrieben von Wafer-Level- und Package-Level-Burn-in. Die Entwicklung zieht sich über mehrere Quartale: Mitteilungen gab es im April, Juli und Oktober 2026.
Die Aussagen, die Ergebnisse belegten eine „beschleunigende Nachfrage“, es gebe „bedeutende Fortschritte“ bei mehreren großen KI-Kundenprogrammen und die Sichtbarkeit der Kundenanforderungen sei „substanziell“, stammen vom Hersteller. Im vorliegenden Material nennt Aehr keine Kunden. Prüfen lassen sich die Angaben anhand von Kundennennungen und einer Umsatzaufschlüsselung nach Anwendung im 10-Q oder im Transkript der Earnings-Call.
Die Aktie legte laut Cryptobriefing nachbörslich um rund 17 Prozent zu.



