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US-Verlage und Autor verklagen Google wegen KI-Training mit urheberrechtlich geschützten Texten

Hachette, Cengage, Elsevier und Scott Turow werfen dem Konzern Urheberrechtsverletzungen vor.

Veröffentlicht: 19.07.2026 ·Aktualisiert: 20.07.2026 ·2 Min Lesezeit
US-Verlage und Autor verklagen Google wegen KI-Training mit urheberrechtlich geschützten TextenMit KI erstellt

Klageeinreichung in den USA

Die Verlage Hachette, Cengage und Elsevier sowie der Autor Scott Turow haben in den USA Klage gegen Google eingereicht. Sie werfen dem Technologiekonzern vor, urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis für das Training von Künstlicher Intelligenz genutzt zu haben. Die Kläger argumentieren, Google habe massenhaft Texte vervielfältigt und in Trainingsdatensätze eingespeist, ohne die Rechteinhaber zu fragen oder zu vergüten. Der Rechtsstreit reiht sich in eine wachsende Zahl von Auseinandersetzungen ein, bei denen die Nutzung geschützter Inhalte durch KI-Unternehmen auf dem Prüfstand steht. Die Kläger fordern rechtliche Schritte gegen den Internetkonzern.

Vorwurf der unrechtmäßigen Textnutzung für Gemini

Im Kern der Klage steht der Vorwurf, Google habe „Millionen von Textwerken zur Entwicklung der großen Sprachmodelle ‚Gemini‘“ unrechtmäßig verwendet. Die Kläger machen geltend, dass es sich dabei um urheberrechtlich geschützte Bücher und andere Texte handelt, die ohne Lizenz kopiert und für das Training der KI verarbeitet wurden. Sprachmodelle wie Gemini analysieren riesige Textmengen, um Muster in Sprache und Wissen zu erkennen. Die Kläger sehen darin eine systematische Vervielfältigung ihrer Werke und einen Verstoß gegen das US-Urheberrecht. Sie werfen Google zudem vor, sein ursprüngliches, vom Unternehmen selbst geprägtes Motto „Don’t be evil“ aufgegeben zu haben, um im Wettlauf um die Vorherrschaft im Internet und bei KI-Technologien seine Position zu sichern.

Die ungefragte Vergebung

blamberr sieht in der Klage nur eine Bestätigung der Tech-Strategie: „Ask for forgiveness, not permission“ – und zahlt am Ende ohnehin nur eine marginale Strafe blamberr in r/books. Corbitant fragt dagegen provokant, wie der Durchschnittsbürger durch das Training mit paywall-geschützten Büchern überhaupt geschädigt werde Corbitant in r/books. Aureliamnissan kommentiert sarkastisch, dass ein solches „Rohmaterial-Crowdsourcing“ schon im Römischen Reich erfolgreich war – nur dass damals niemand nach dem Profit fragte Aureliamnissan in r/technology.

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