Live Dyson bringt KI-Zahnbürste CameraJet mit Kamera und Wasserstrahl auf den Markt

Dyson bringt KI-Zahnbürste CameraJet mit Kamera und Wasserstrahl auf den Markt

Die 499-Dollar-Zahnbürste erkennt Zahnzwischenräume per KI und reinigt sie automatisch mit einem sanften Spülstrahl – ab sofort in zwei Farben erhältlich.

· Veröffentlicht: 03.09.2026 ·2 Min Lesezeit
Dyson bringt KI-Zahnbürste CameraJet mit Kamera und Wasserstrahl auf den MarktMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Dyson hat die CameraJet vorgestellt, eine KI-Zahnbürste mit Kamera und Wasserstrahl.
  • Der Preis beträgt 499 US-Dollar.
  • Die Zahnbürste verfügt über eine 100.000-Pixel-Makro-Objektiv-Kamera unterhalb des Bürstenkopfs, die Video über WLAN auf das Smartphone livestreamt.
  • Der KI-Algorithmus wurde auf 470.000 Zahnbildern trainiert, analysiert 28 Live-Bilder pro Sekunde und erkennt Lücken zwischen den Zähnen innerhalb von 100 Millisekunden.
  • Bei erkannter Lücke stößt die Zahnbürste automatisch einen Mundspül-Strahl aus; der Strahl ist kegelförmig und arbeitet mit niedrigerem Druck als herkömmliche Wasserzahnbürsten.
  • Die Entwicklung dauerte sechs Jahre und erfolgte in Zusammenarbeit mit der Faculty of Dentistry der National University of Singapore.

Dyson bringt KI-Zahnbürste CameraJet mit Kamera und Wasserstrahl auf den Markt

Dyson hat die CameraJet vorgestellt, eine KI-gestützte Zahnbürste mit integrierter Kamera und automatischem Mundspül-Strahl. Das Gerät erkennt Lücken zwischen den Zähnen und reinigt sie gezielt, indem es beim Putzen einen Spülstrahl ausstößt. Der Preis beträgt 499 US-Dollar. Die CameraJet ist ab sofort in den Farben ceramic ultra blue und ceramic pink erhältlich. Sie kombiniert Zähneputzen, Zahnseide und eine Live-Ansicht des Mundes über eine Smartphone-App. Die Kamera unterhalb des Bürstenkopfs filmt den Mund, die KI analysiert die Bilder in Echtzeit und löst bei erkannten Lücken den Spülstrahl aus. So werden die Zahnzwischenräume gereinigt, die beim herkömmlichen Zähneputzen oft vernachlässigt werden – der Nutzer muss nicht mehr manuell Zahnseide verwenden oder einen separaten Wasserflosser bedienen. Die Kamera überträgt die Aufnahmen per WLAN auf das Smartphone, sodass der Nutzer die Reinigung live verfolgen kann.

Technik im Detail: Makro-Kamera, 28 Live-Bilder pro Sekunde und kegelförmiger Spülstrahl

Die CameraJet verfügt über eine 100.000-Pixel-Makro-Objektiv-Kamera unterhalb des Bürstenkopfs, die Video über WLAN auf das Smartphone livestreamt. Der KI-Algorithmus wurde auf 470.000 Zahnbildern trainiert, analysiert 28 Live-Bilder pro Sekunde und erkennt Lücken zwischen den Zähnen innerhalb von 100 Millisekunden. Da sich die Zahnzwischenräume beim Putzen nur langsam verändern, reichen 28 Bilder pro Sekunde völlig aus, um jede Lücke zuverlässig zu erfassen, ohne den Akku oder die Rechenleistung unnötig zu belasten. Die Erkennungszeit von 100 Millisekunden bedeutet, dass der Spülstrahl praktisch sofort ausgelöst wird, sobald die Bürste eine Lücke passiert – der Nutzer putzt einfach weiter, ohne anhalten oder manuell zielen zu müssen. Bei erkannter Lücke stößt die Zahnbürste automatisch einen Mundspül-Strahl aus. Der Strahl ist kegelförmig und arbeitet mit niedrigerem Druck als herkömmliche Wasserzahnbürsten, um das Zahnfleisch zu schonen und eine breitere Abdeckung zu erreichen. Ein integrierter 12,5-Milliliter-Tank enthält die Mundspülung und fasst genug Flüssigkeit für eine komplette Putzsitzung, ohne dass ein externes Gerät nötig ist. Das Anti-Schwerkraft-Design ermöglicht die Spülung in jeder Orientierung – auch über Kopf bei den hinteren Zähnen. Das Gerät unterstützt 2,4-GHz-WLAN und Bluetooth. Die Kamera liefert die Bilddaten, die KI wertet sie in Echtzeit aus, und der gezielte Strahl reinigt die erkannten Lücken sanft, aber flächendeckend. So entfällt das separate Hantieren mit Zahnseide oder einem Wasserflosser, und der Nutzer erhält eine automatische, gründliche Reinigung der oft übersehenen Zwischenräume.

Sechs Jahre Entwicklung mit 661 Ingenieuren und Universität Singapur

Die Entwicklung dauerte sechs Jahre. Beteiligt waren 661 Ingenieure und 30 Zahnmediziner. Dyson kooperierte mit der Faculty of Dentistry der National University of Singapore. James Dyson wird zitiert: „The gaps between teeth are the areas people consistently miss“ (Die Lücken zwischen den Zähnen sind die Bereiche, die Menschen regelmäßig übersehen).

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. geo.tv ↗

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