Drei ehemalige MIT-Forscher verstärken IBM
Zwei ehemalige MIT-Graduierte (Zhang-Wei Hong, Irene Ko) und ein ehemaliger Postdoc (Srinivasan Arunachalam) sind zu IBM gewechselt und arbeiten im MIT-IBM Computing Research Lab an KI- und Quantenthemen, um akademische Forschung in reale Anwendungen zu überführen.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Srinivasan Arunachalam, Zhang-Wei Hong und Irene Ko sind ehemalige MIT-Angehörige (zwei Graduierte, ein Postdoc) und jetzt bei IBM tätig.
- Sie arbeiten im MIT-IBM Computing Research Lab (ehemals MIT-IBM Watson AI Lab).
- Ihre Forschungsgebiete sind Quanten-Maschinenlernen (Arunachalam), Reinforcement Learning und KI-Agenten (Hong) sowie vertrauenswürdige und faire KI (Ko).
- Zhang-Wei Hong ist IBM research staff member und begann seinen PhD am MIT im Jahr 2020 im Department of Electrical Engineering and Computer Science (EECS).
Drei ehemalige MIT-Forscher verstärken IBM
Srinivasan Arunachalam, Zhang-Wei Hong (PhD ’25) und Irene Ko (PhD ’24) sind ehemalige Angehörige des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Zwei von ihnen sind ehemalige Graduierte, einer ist ehemaliger Postdoc. Alle drei arbeiten jetzt bei IBM im MIT-IBM Computing Research Lab, das früher als MIT-IBM Watson AI Lab bekannt war. Die Erfahrung des Übergangs von theoriebasierter Forschung zu realen Anwendungen könne für verschiedene Forscher sehr unterschiedlich sein, heißt es in der Mitteilung. Für die drei ehemaligen MIT-Angehörigen habe die Arbeit mit dem Labor während ihrer prägenden Jahre es ermöglicht, nicht nur die Lücke zwischen Ausbildung und Berufseinstieg zu schließen, sondern auch Ideen mit Geschäftsrelevanz zu entwickeln. Das Labor habe als Kanal für den Aufbau von Forschungskooperationen und den Fluss ihrer Expertise in industrielle Anwendungen gedient. Die drei Forscher verfolgen unterschiedliche Karrierewege: Srinivasan Arunachalam forscht im Bereich Quanten-Maschinenlernen, Zhang-Wei Hong im Bereich Reinforcement Learning und KI-Agenten, und Irene Ko im Bereich vertrauenswürdiger und fairer KI. Sie verbindet laut IBM das Ziel, neuartige und anspruchsvolle Probleme zu lösen und in Systeme mit realen Beschränkungen zu überführen. Dieses Ziel verfolgen sie, weil die Arbeit an neuartigen und anspruchsvollen Problemen die Wettbewerbsfähigkeit von IBM stärkt und die Überführung in reale Systeme die praktische Anwendbarkeit von Forschungsergebnissen sicherstellt. Das MIT-IBM Computing Research Lab habe dabei als Brücke zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung fungiert und den Transfer von Expertise in reale Systeme ermöglicht.
Quanten-Maschinenlernen, KI-Agenten und faire KI
Die drei ehemaligen MIT-Angehörigen forschen in unterschiedlichen Bereichen der Künstlichen Intelligenz und des Quantencomputings. Den Angaben zufolge forscht Srinivasan Arunachalam im Bereich Quanten-Maschinenlernen. Zhang-Wei Hong befasst sich mit Reinforcement Learning und KI-Agenten. Irene Ko arbeitet zu vertrauenswürdiger und fairer KI. Ihre Arbeit zielt darauf ab, neuartige und anspruchsvolle Probleme zu lösen und in Systeme mit realen Beschränkungen zu überführen, wie IBM mitteilt. Die Lösung solcher Probleme ermöglicht die Entwicklung von robusten KI- und Quanten-Anwendungen, die in IBM-Produkten eingesetzt werden können. Hong ist IBM research staff member und begann sein Promotionsstudium am MIT im Jahr 2020 im Department of Electrical Engineering and Computer Science (EECS). Er habe sich für Reinforcement Learning begeistert, nachdem DeepMind gezeigt habe, wie ein System Atari-Spiele allein aus rohen Bildschirmpixeln lernen kann. Hong lobt die akademische Kollaborationspolitik des MIT-IBM Labs: „Unter allen Industrielaboren hat MIT-IBM meiner Meinung nach eine viel bessere akademische Kollaborationspolitik und -möglichkeit“, sagt er. Die drei Forscher hätten laut IBM konsequent Wege gefunden, Probleme mit Neuheitswert und wissenschaftlicher Strenge anzugehen und in Systeme mit realen Beschränkungen zu übersetzen. Das MIT-IBM Computing Research Lab habe dabei als Kanal für den Aufbau von Forschungskooperationen und den Fluss ihrer Expertise in industrielle Anwendungen gedient.



