Trump weist KI-Auslöschungsängste zurück – unterzeichnet aber Sicherheitsorder
Der US-Präsident sieht im China-Rennen seine einzige Sorge, folgt aber mit freiwilligen Prüfungen und erwägt nach Hacking-Vorfällen weitere Kontrollen.
◆ Fakten auf einen Blick
- Trump sagte am 11. September vor Reportern, seine einzige wirkliche Sorge sei, dass die USA im KI-Rennen hinter China zurückfallen; auf die Frage, ob KI zur Auslöschung der Menschheit führen könne, antwortete er mit „Nein“.
- Trump sagte, China habe „praktisch keine Kontrollen“ bei KI und die USA müssten ihren Vorsprung halten.
- Trump unterzeichnete am Dienstag eine Executive Order, die KI-Unternehmen bittet, ihre leistungsstärksten Modelle bis zu 30 Tage vor Veröffentlichung freiwillig der Regierung zum Testen vorzulegen.
- Die Executive Order 14409 erklärt als Zweck, die USA führten bei KI durch Talent und Innovation und lehnten übermäßig belastende Regulierung ab; fortgeschrittene KI-Fähigkeiten machten die Nation stärker, erforderten aber koordinierte Maßnahmen zur nationalen Sicherheit.
- Trump sagte am Mittwoch, seine Regierung erwäge mehr Kontrolle über KI-Werkzeuge nach jüngsten Cybersicherheitsvorfällen, und man wolle nicht durch Beschränkungen hinter China zurückfallen.
- Die Executive Order war ursprünglich für den Vormonat erwartet worden, wurde aber wegen Bedenken, sie könnte Innovation und den Vorsprung gegenüber China beeinträchtigen, verschoben; eine frühere Version sah bis zu 90 Tage Prüfzeit vor.
Trump: Keine existenziellen KI-Sorgen, nur China-Rennen
Trump wies am 11. September Bedenken vor einer KI-Auslöschung zurück. Er antwortete mit „Nein“ und begründete dies mit seiner Priorität auf Wettbewerbsfähigkeit: China habe praktisch keine Kontrollen, und der US-Vorsprung sei ein nationaler Sicherheitsvorteil, den Regulierung gefährden könnte. Deshalb sei das Zurückfallen hinter China seine einzige Sorge.
Executive Order mit freiwilligen Sicherheitsprüfungen folgt
Kurz darauf unterzeichnete Trump eine Executive Order, die KI-Unternehmen bittet, leistungsstarke Modelle bis zu 30 Tage vor Veröffentlichung freiwillig testen zu lassen. Die freiwillige Prüfung ist ein Kompromiss: Sie soll Sicherheitsrisiken mindern, ohne Innovation zu ersticken – Trump hatte zuvor Bedenken, eine strengere Regelung könne den US-Vorsprung gegenüber China gefährden. Nach Hacking-Vorfällen bei OpenAI, die das Sicherheitsrisiko verdeutlichten, erwog er zudem weitere Kontrollen.



