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Productrise-Studie: AI Mode 21,6 % teurer bei identischen Produkten

Productrise wertet über 2 Mio. Listings aus: Bei identischen Produkten liegt der AI-Mode-Preis im Schnitt 21,6 % höher.

· Veröffentlicht: 12.09.2026 ·1 Min Lesezeit
Productrise-Studie: AI Mode 21,6 % teurer bei identischen ProduktenMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Die Productrise-Studie wurde am 1. September 2026 von Hugo Huijer, Gründer von Productrise, veröffentlicht. Sie umfasst über 23 Tage (9.–31. August 2026) mehr als 2 Millionen Produktlistings und über 100.000 SERPs/AI-Mode-Antworten in den USA und UK.
  • Bei identischen Produkten, die am selben Tag für dieselbe Suchanfrage sowohl in AI Mode als auch in der traditionellen Suche erschienen, war der angezeigte Lead-Preis im AI Mode im Durchschnitt 21,6 % höher.
  • Nur 1,28 % der Produkte, die in der traditionellen Suche ranken, erscheinen auch im AI Mode für dieselbe Anfrage am selben Tag.
  • Über alle gelisteten Produkte (nicht nur die übereinstimmenden) liegt der Medianpreis im AI Mode bei 149 US-Dollar gegenüber 100 US-Dollar in der traditionellen Suche, also rund 49 % höher.
  • Bei 38,1 % der übereinstimmenden Produkte gab es Preisabweichungen; wenn eine Abweichung vorlag, war der AI Mode in 68,4 % der Fälle teurer.
  • Der Hauptverkäufer unterschied sich bei 49,6 % der übereinstimmenden Produkte zwischen AI Mode und traditioneller Suche.

Eine Productrise-Studie hat über 23 Tage mehr als zwei Millionen Produktlistings in den USA und Großbritannien ausgewertet. Bei identischen Produkten, die am selben Tag sowohl im Google AI Mode als auch in der traditionellen Suche erschienen, lag der angezeigte Preis im AI Mode im Durchschnitt 21,6 Prozent höher. Zudem überschneiden sich die Produktauswahlen kaum: Nur 1,28 Prozent der traditionell gelisteten Produkte tauchten auch im AI Mode auf.

Die Studie nennt keine Ursache für die Preisdifferenz. Mögliche Erklärungen liegen jedoch in der unterschiedlichen Händler- und Produktauswahl: AI Mode zeigt häufiger Herstellerseiten statt günstiger Drittanbieter, was die Durchschnittspreise erhöht. Auch unterschiedliche Ranking-Signale und eine geringere Produktauswahl – AI Mode zeigt im Schnitt nur 3,9 Produkte pro Anfrage gegenüber 27,8 in der traditionellen Suche – können dazu beitragen, dass teurere Angebote prominenter platziert werden. Die Auswertung verglich jeweils nur den führenden Preis pro Produkt. Die geringe Überschneidung deutet darauf hin, dass beide Oberflächen weitgehend getrennte Produktkataloge nutzen. Google hat die Genauigkeit der Studie nicht verifiziert.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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