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RepoMethod: Steuerung für Coding-Agents wandert ins Git-Repository

Deterministische Gates und ein Demo-Repository zeigen, wie eine Engineering-Methode im Repository für konsistente Agentenarbeit sorgt.

· Veröffentlicht: 12.09.2026 ·2 Min Lesezeit
RepoMethod: Steuerung für Coding-Agents wandert ins Git-RepositoryMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • RepoMethod legt eine Engineering-Methode in das Git-Repository, sodass jeder Coding-Agent denselben Scope-Regeln, Verifikations- und Fertigstellungskriterien folgt, unabhängig davon, ob es sich um Claude Code oder Codex handelt und ob lokal oder in der Cloud gearbeitet wird.
  • Die Regeln liegen als einfache Dateien im Verzeichnis .repomethod/. Ein Agent ohne vorherigen Chat-Kontext liest sie und beginnt damit seine Arbeit.
  • Ein Aufruf von deliver.sh liefert ein einzelnes Urteil: done, blocked oder incomplete.
  • RepoMethod wurde nach Herstellerangabe mit Claude Code und Codex auf macOS und Ubuntu getestet.
  • Das Demo-Repository ist ein Fastify-Dienst mit den npm-Skripten install, dev, build, lint, typecheck und test.
  • Der Endpunkt GET /tasks liefert { items, pagination } mit pagination = { page, limit, total, totalPages, hasMore } und lehnt ungültige page- oder limit-Werte mit 400 ab. GET /items liefert { items } ohne Paging.

RepoMethod: Steuerung für Coding-Agents wandert ins Git-Repository

Das neue Framework RepoMethod verlagert die Steuerung von Coding-Agents aus dem Prompt in das Git-Repository. Prompt-basierte Anweisungen müssen für jeden Agenten und jede Sitzung neu generiert werden, was zu Inkonsistenzen führt; im Repository abgelegte Regeln sind dagegen persistent und für alle Agenten gleich. Statt jedem Agenten separate Anweisungen zu geben, legt RepoMethod eine Engineering-Methode als einfache Textdateien im Verzeichnis .repomethod/ ab. Ein Agent ohne vorherigen Chat-Kontext liest diese Dateien und leitet daraus Scope-Regeln, Verifikations- und Fertigstellungskriterien ab. Dadurch folgen alle Agents denselben Vorgaben – unabhängig davon, ob es sich um Claude Code oder Codex handelt und ob lokal oder in der Cloud gearbeitet wird. Hintergrund ist ein bekanntes Problem: Coding-Agents implementieren dieselbe Aufgabe unterschiedlich, verlieren Projektkonventionen zwischen Sitzungen und entscheiden oft selbst, wann Arbeit abgeschlossen ist. RepoMethod setzt die Methode ins Repository, nicht in den Prompt, und stellt so Persistenz und Konsistenz sicher. Nach Herstellerangabe wurde das Framework mit Claude Code und Codex auf macOS und Ubuntu getestet. Es arbeitet ohne externen Dienst, ohne Daemon und ohne Lock-in; die Regeln sind repository-eigene, editierbare Dateien.

Deterministische Gates und Demo-Repository

Ein zentrales Element sind deterministische Delivery-Gates: Ein Aufruf von deliver.sh liefert ein einzelnes Urteil – done, blocked oder incomplete. Das Skript prüft unter anderem, ob der Scope eingehalten wurde, ob die Tests bestanden sind, ob Evidenz vorliegt und ob die Akzeptanzkriterien erfüllt sind; je nach Ergebnis wird eines der drei Urteile ausgegeben. Dabei entscheiden echte Shell-Befehle, nicht Modellurteile. Das zugehörige Demo-Repository ist ein bewusst gewöhnlicher Fastify-Dienst mit den npm-Skripten install, dev, build, lint, typecheck und test. Diese Skripte repräsentieren typische Build- und Test-Schritte, die von den deterministischen Gates geprüft werden, um zu zeigen, dass RepoMethod mit normalen Projekten funktioniert. Der Endpunkt GET /tasks liefert { items, pagination } mit pagination = { page, limit, total, totalPages, hasMore } und lehnt ungültige page- oder limit-Werte mit 400 ab. GET /items liefert { items } ohne Paging. Das Demo-Repository steht unter der MIT-Lizenz.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

Quellen

  1. github.com ↗

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