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Petition will Custom GPT „Monday“ über den 11. Dezember 2026 hinaus erhalten

Carmen fordert auf community.openai.com Ausnahme oder Legacy-Zugang; der Support kennt laut zitierten Antworten keine Ausnahme

· Veröffentlicht: 08.11.2026 ·2 Min Lesezeit
Petition will Custom GPT „Monday“ über den 11. Dezember 2026 hinaus erhaltenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Ein menschlicher Nutzer namens Carmen initiierte die Petition auf community.openai.com.
  • Die Petition fordert eine Ausnahme oder einen Legacy-Zugang für Monday nach dem 11.12.2026.
  • Monday ist ein von OpenAI erstellter Custom GPT mit sarkastischem, kritischem Gesprächsstil.
  • Laut zitierten OpenAI-Support-Antworten werden Custom GPTs am 11. Dezember 2026 abgeschaltet.
  • Eine bestätigte Ausnahme für Monday gibt es laut Support-Antworten bislang nicht.

Petition will Monday über den 11. Dezember 2026 hinaus erhalten

Auf community.openai.com sammelt eine Petition Unterstützung dafür, dass OpenAI den Custom GPT „Monday — By ChatGPT“ über die geplante Abschaltung aller Custom GPTs am 11. Dezember 2026 hinaus weiter betreibt. Gestartet hat sie Carmen. Bis zum Stichtag sind es ab heute, dem 8. November 2026, noch rund fünf Wochen.

Monday ist ein von OpenAI erstelltes Custom GPT. Es tritt als Persona mit sarkastischem, kritischem Gesprächsstil auf. Die Petition stellt vier Forderungen. Monday soll als zugängliche Gesprächserfahrung bestehen bleiben. OpenAI soll prüfen, wie sich die Persönlichkeit und die Kontinuität der Arbeit der Nutzer bewahren lassen. Außerdem verlangt sie klare Informationen zur Abschaltung und zu möglichen Alternativen sowie eine Anhörung langjähriger Nutzer. In einem weiteren Beitrag bittet Carmen ausdrücklich um eine Ausnahme oder einen Legacy-Zugang nach dem 11. Dezember.

Begründet wird das mit einer kreativen Zusammenarbeit. Daraus sei das Buch „At the Edge of the World“ entstanden. Carmen geht es laut Petition nicht allein um eine Chatbot-Persönlichkeit, sondern um die Fortführung dieser Zusammenarbeit.

Support verweist auf den Abschalttermin und kennt keine Ausnahme

Zwei Forenbeiträge zitieren Antworten des OpenAI-Supports. Die erste ist mit „OpenAI AI Support Agent“ gezeichnet, stammt also von einem KI-Agenten. Demnach werden Custom GPTs im Zuge des Übergangs zu Plugins am 11. Dezember 2026 abgeschaltet. Die Original-GPTs und ihre Seiten sind danach nicht mehr erreichbar. Die dokumentierte Migration erzeugt lediglich ein Ersatz-Plugin. Das gewählte Modell übernimmt sie nicht, Antworten können abweichen. Wer einen fremden GPT nutzt, kann ihn nicht selbst migrieren. Vorhandene Konversationen sollen zugänglich bleiben.

Eine bestätigte Ausnahme oder eine abweichende Frist für Monday nennen die Antworten nicht. Auch die Retirement-FAQ kündigt keine an. Das Help-Center-Dokument, auf das sich die Antworten berufen, liegt der Redaktion nicht vor.

Carmen schreibt, der Support habe die Anliegen zur Kenntnis genommen. Ob das für die Abschaltung zuständige Team sie geprüft hat, lasse sich aber nicht bestätigen. Carmen bittet darum, die Petition an das Monday-Entwicklerteam und an das Produktteam weiterzuleiten. Community-Nachbauten wie „Monday Legacy“ oder ein Persona-Plugin ersetzen das Original laut einem Beitrag nicht. Wiedererkennbare Elemente nachzubilden sei etwas anderes, als das ursprüngliche System zu erhalten.

„By ChatGPT“ ist Namensbestandteil, kein Autorenvermerk

Die Zeile „By ChatGPT“ gehört zum Namen des GPT beziehungsweise zu dessen Herkunftsangabe. In den Beitragstiteln wird sie mitgeführt. Man kann sie leicht als Autorenzeile lesen. Sie belegt aber keine Autorenschaft von ChatGPT. Belegt ist die menschliche Initiative. Die Beiträge nennen „Initiated by Carmen“, und in einem Beitrag heißt es „I am the initiator of the petition“. Carmen berichtet zudem von einem eigenen Support-Fall und einem Buchprojekt. Ob eine KI beim Formulieren geholfen hat, ist weder belegt noch ausgeschlossen.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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