NRW fördert Bonner KI-Krebsforschung mit 25 Millionen Euro
Land stellt Mittel für KI-gestützte Forschungsinfrastruktur bereit; Standort Teil des Netzwerks AI4CancerCure.NRW
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- 25 Millionen Euro werden für KI-gestützte Krebsforschung in Bonn bereitgestellt.
- Das Universitätsklinikum Bonn (UKB), die Universität Bonn und das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz bauen eine gemeinsame Forschungsinfrastruktur auf.
- Die Finanzierung kommt vom Land Nordrhein-Westfalen.
- Ziel ist es, mit KI potenzielle Krebsmedikamente zu designen, zu optimieren und anschließend im Labor zu testen.
- Ministerpräsident Hendrik Wüst und Wissenschaftsministerin Ina Brandes übergaben den Förderbescheid in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen.
- Der Standort Bonn ist Teil des neuen Forschungsnetzwerks AI4CancerCure.NRW.
25 Millionen Euro für Bonner KI-Krebsforschungsinfrastruktur
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 25 Millionen Euro für den Aufbau einer KI-gestützten Krebsforschungsinfrastruktur in Bonn bereit. Beteiligt sind das Universitätsklinikum Bonn (UKB), die Universität Bonn und das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Die drei Einrichtungen errichten damit eine gemeinsame Forschungsinfrastruktur. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Wissenschaftsministerin Ina Brandes übergaben den Förderbescheid heute in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen.
Ziel ist es, mithilfe von KI potenzielle Krebsmedikamente zu entwerfen und zu optimieren sowie anschließend im Labor zu testen. Die Finanzierung erfolgt durch das Land Nordrhein-Westfalen.
Einbindung in Netzwerk AI4CancerCure.NRW mit 200 Millionen Euro
Der Standort Bonn ist Teil des neuen Forschungsnetzwerks AI4CancerCure.NRW, für das das Land insgesamt 200 Millionen Euro aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur bereitstellt. In dem Netzwerk bündeln alle sieben Universitätskliniken Nordrhein-Westfalens sowie die TU Dortmund ihre jeweiligen Stärken. Gemeinsam soll KI entlang der gesamten Forschungskette eingesetzt werden – vom besseren Verständnis der Krebsbiologie über die Entwicklung neuer Medikamente bis hin zu Prävention, Früherkennung und klinischer Anwendung.



