Nissan setzt autonome Roboter im US-Werk Smyrna ein
Autonome mobile Roboter übernehmen schwere Transporte und sind Teil der größten Kostensenkungsinitiative des Werks.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Nissan setzt im Werk Smyrna, Tennessee, autonome mobile Roboter (AMRs) ein, um schwere Gegenstände zu bewegen.
- Die AMRs werden von OTTO hergestellt, einem Unternehmen von Rockwell Automation.
- Dieselben Roboter sind laut Rockwell-Website auch in Werken von Ford, GE, Hershey und Caterpillar im Einsatz.
- Die AMRs nutzen Lidar, Kameras und andere Sensoren zur Navigation, statt Magnetstreifen zu folgen.
- Anfangs schickte die Software zwei AMRs zur gleichen Zeit an denselben Ort, was zu einem Stau führte; Nissan korrigierte die Programmierung mit Softwareanbietern.
- Die Roboter können Lasten von mehreren tausend Pfund transportieren (Titel: 4.000 Pfund), sich selbst aufladen und eine andere Maschine rufen, wenn eine in Verzug gerät.
Nissan setzt AMRs in Smyrna ein
Nissan setzt im Werk Smyrna (Tennessee) autonome mobile Roboter (AMRs) von OTTO/Rockwell Automation ein, um schwere Lasten zu bewegen. Der Einsatz ist Teil der größten Kostensenkungsinitiative des Werks in diesem Jahr, wie Tim Slate, Director of Body and Stamping, bestätigt. Die Roboter ersetzen einen Teil der bisherigen Gabelstaplerfahrten und steigern so die Effizienz in der Materiallogistik. Nissan schließt in den kommenden Monaten die erste von sechs Einsatzphasen ab; montiert werden dort unter anderem Rogue, Pathfinder, Murano und Infiniti QX60, weitere Modelle folgen im nächsten Jahr.
Funktionen und Folgen
Die AMRs transportieren Lasten von mehreren tausend Pfund. Technisch navigieren sie nicht über Magnetstreifen, sondern erstellen mithilfe von Lidar, Kameras und weiteren Sensoren eine 3D-Umgebungskarte und weichen Hindernissen dynamisch aus. Bei niedrigem Batteriestand fahren sie selbstständig zu einer Ladestation. Über die Flottenmanagement-Software wird der Fortschritt überwacht: Fällt ein Roboter zurück, fordert das System automatisch eine Ersatzmaschine an. Die Verlagerung von 64 Gabelstapler- und Schlepperfahrern in andere Werksjobs bedeutet keine Entlassungen, sondern eine Umschichtung der Belegschaft, um Personal für andere Bereiche zu gewinnen und die Kostensenkung zu unterstützen.



