Meta wegen KI-Training mit Smart-Glasses-Aufnahmen verklagt – Klage um Bystander erweitert
Sammelklage wirft Meta und Luxottica heimliche Datenweitergabe an KI-Trainer vor
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Am 4. März 2026 wurde eine Sammelklage gegen Meta Platforms, Inc. und Luxottica of America Inc. beim U.S. District Court for the Northern District of California eingereicht.
- Die Klage wurde am 31. August 2026 erweitert, um eine Klasse von 'Bystander'-Klägern einzuschließen, die die Brille nicht gekauft haben, aber ohne ihr Wissen aufgenommen wurden.
- Die Klage behauptet, dass Meta die Brille als 'designed for privacy, controlled by you' vermarktet hat.
- Die Klage behauptet, dass Aufnahmen von den Brillen an Auftragnehmer in Kenia, insbesondere die Firma Sama, zur Überprüfung und Kennzeichnung für KI-Training gesendet wurden.
- Die schwedischen Zeitungen Svenska Dagbladet und Göteborgs-Posten veröffentlichten eine Untersuchung, die auf Aussagen kenianischer Whistleblower basiert, wonach diese intime Aufnahmen wie Personen beim Ausziehen oder auf der Toilette gesehen haben.
- Meta hat gegenüber TechCrunch erklärt, dass Bilder und Videos, die mit Meta AI geteilt werden, für die Verbesserung der KI verwendet werden können, gemäß der Datenschutzrichtlinie.
Klage gegen Meta wegen KI-Training mit Brillenaufnahmen erweitert
Am 4. März 2026 wurde Sammelklage gegen Meta und Luxottica eingereicht, am 31. August 2026 um Bystander erweitert. Kläger: Ray-Ban-Meta-Aufnahmen ohne Einwilligung an kenianische Auftragnehmer (Sama) zur KI-Schulung weitergeleitet. Heimliches Aufzeichnen und Weiterleiten ohne ausdrückliche Zustimmung erfüllt Wiretap Act (Abhören ohne Einwilligung) und California Invasion of Privacy Act (unbefugtes Aufzeichnen in privaten Räumen).
Meta bestätigt Datennutzung, ICO untersucht
Meta bestätigte, dass Bilder und Videos, die Nutzer aktiv mit Meta AI teilen, zur KI-Verbesserung verwendet werden können (nur multimodale KI in USA/Kanada, nur bei Übermittlung). Die britische Datenschutzbehörde ICO ermittelt, nachdem Berichte über kenianische Auftragnehmer auftauchten, die intime Aufnahmen sichteten. Die ICO prüft, ob die Verarbeitung rechtmäßig ist und Nutzer ausreichend informiert wurden.



