KI-Assistenten mit Gedächtnis: Memory-Features bei ChatGPT, Claude und Gemini verfügbar
Personalisierung wirft Datenschutzfragen auf – EU-Verfügbarkeit unklar
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- ChatGPT, Claude und Gemini bieten Memory-Funktionen an, die persönliche Daten aus Unterhaltungen speichern, um Antworten zu personalisieren.
- OpenAI beschreibt die Memory-Funktion von ChatGPT so: Wenn aktiviert, merkt sich ChatGPT automatisch nützlichen Kontext aus Chats, Dateien und verbundenen Apps, um das Erlebnis zu personalisieren.
- Die DSGVO gewährt in Artikel 17 ein Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“).
- Mehrere Fachartikel und Rechtsanalysen befassen sich mit der DSGVO-Konformität von KI-Memory-Funktionen.
Memory-Features bei großen KI-Assistenten verfügbar
ChatGPT, Claude und Gemini haben 2026 Memory-Features eingeführt, die kontextübergreifend persönliche Daten speichern, um Antworten zu personalisieren. Diese dauerhafte Speicherung wirft Datenschutzfragen auf: Sie könnte mit der DSGVO kollidieren, insbesondere mit dem Recht auf Löschung nach Artikel 17, da persistent gespeicherte Daten möglicherweise nicht vollständig und fristgerecht gelöscht werden können. Nutzer können einzelne Erinnerungen löschen, alle Daten entfernen oder die Funktion deaktivieren.
EU-Verfügbarkeit widersprüchlich
Die EU-Verfügbarkeit ist widersprüchlich: Ein Nutzerbericht bemängelt, dass das Memory-Feature in der EU nicht verfügbar sei, während Vergleichsartikel die Funktionen beschreiben, ohne regionale Einschränkungen zu erwähnen. Mögliche Ursachen: regulatorische Prüfungen könnten zu Sperren führen, unterschiedliche Rollout-Pläne könnten die Verfügbarkeit verzögern, und Aktivierungs-Missverständnisse könnten Nutzer irritieren. Offizielle Stellungnahmen der Anbieter fehlen, sodass unklar bleibt, ob die Features in der EU nutzbar sind.


