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Databricks verdoppelt New Yorker Standort am 5 Bryant Park auf 120.000 Quadratfuß

Nach eigenen Angaben wächst der Anfang des Jahres eröffnete R&D-Hub auf fünf Etagen. Mitarbeiterzahlen, Zeitplan und Einstellungsziele nennt das Unternehmen nicht.

· Veröffentlicht: 20.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Databricks verdoppelt New Yorker Standort am 5 Bryant Park auf 120.000 QuadratfußMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Databricks verdoppelt seinen New Yorker R&D-Standort am 5 Bryant Park auf ca. 120.000 Quadratfuß.
  • Die Erweiterung umfasst fünf Etagen, eine dedizierte Engineering-und-Research-Etage und ein Executive Briefing Center.
  • Wachsende Bereiche am NYC-Standort sind KI-Forschung, Infrastruktur und Anwendungsteams.
  • Am 13. August 2026 meldete Databricks über 7 Mrd. USD Umsatz-Run-Rate bei über 80 % Wachstum.
  • Strategische Finanzierung über 5 Mrd. USD bei 190 Mrd. USD Bewertung, angeführt von Coatue.

Databricks verdoppelt New Yorker Standort am 5 Bryant Park auf 120.000 Quadratfuß

Databricks vergrößert die Fläche seines R&D-Standorts am 5 Bryant Park in New York auf das Doppelte. In einem Beitrag von Tasso Argyros nennt das Unternehmen rund 120.000 Quadratfuß auf fünf Etagen. Eröffnet wurde der Hub nach Unternehmensangaben Anfang des Jahres.

Die Erweiterung sieht laut Unternehmen eine eigene Etage für Engineering und Research vor, die auf konzentrierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit ausgerichtet ist. Dazu kommen größere Flächen für die Go-to-Market-Teams, ein Executive Briefing Center und Raum für künftiges Wachstum. Die Beschäftigtenzahl in der Stadt soll steigen. Als Wachstumsbereiche nennt Databricks die Teams für KI-Forschung, Infrastruktur und Anwendungen.

Alle Angaben stammen vom Unternehmen. Wie viele Menschen heute am Standort arbeiten, wie viele hinzukommen sollen und bis wann die neuen Flächen bezogen werden, geht aus dem Beitrag nicht hervor. Einstellungsziele und ein Zeitplan sind im vorliegenden Material nicht belegt.

Herstellerthesen zu New York als KI-Hub bleiben unbelegt

Die Begründung liefert Databricks selbst. Der New Yorker Standort gehöre zu den größten Konzentrationen von KI-Forschungstalent in der Stadt, schreibt Argyros. Die Wette auf Weltklasse-KI in Manhattan zahle sich aus. New York entwickle außerdem eine eigene Identität als große KI-Metropole und sei laut „einer aktuellen Studie“ der größte Tech-Talent-Hub der USA.

Belegen lässt sich davon wenig. Die Studie nennt der Beitrag nicht, die Aussage bleibt damit ungeprüft. Auch unabhängige Zahlen zu Beschäftigten und Forschenden in New York, die die Behauptung zur Talentkonzentration stützen würden, liegen nicht vor. Die Passagen sind deshalb als Position des Unternehmens zu lesen.

Finanzierung über 5 Mrd. Dollar bei 190 Mrd. Dollar Bewertung stützt die Expansion

Die Ankündigung fällt in eine Phase großer Finanzierungsschritte. Am 13. August 2026 meldete Databricks für das zweite Quartal einen Umsatz-Run-Rate von über 7 Milliarden US-Dollar und ein Wachstum von mehr als 80 Prozent im Vorjahresvergleich. Im selben Zug schloss das Unternehmen eine strategische Finanzierung über 5 Milliarden Dollar bei 190 Milliarden Dollar Bewertung ab, angeführt von Coatue.

Bereits am 16. Juli 2026 hatte Databricks dafür ein Term Sheet bei 188 Milliarden Dollar Bewertung angekündigt. Am 9. Februar 2026 wurden rund 5 Milliarden Dollar Eigenkapital bei 134 Milliarden Dollar Bewertung gemeldet, dazu etwa 2 Milliarden Dollar zusätzlicher Kreditrahmen bei 5,4 Milliarden Dollar Run-Rate. Die Zahlen stammen vom Unternehmen. Einen Zusammenhang zwischen diesen Schritten und dem New Yorker Ausbau belegt das Material nicht. Die Daten markieren nur den zeitlichen Rahmen.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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