Claude Code schreibt und versendet jetzt Vertriebsmails
Das Open-Source-Plugin LeadAce identifiziert passende Unternehmen, generiert individuelle E-Mails und strukturiert Ablehnungen – entwickelt von einem Ingenieur aus Tokio.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- LeadAce ist ein Open-Source-Tool, das als Claude Code Plugin arbeitet.
- Es befindet sich in der Public Beta.
- Es findet Unternehmen, die zum Ideal Customer Profile (ICP) passen.
- Es liest die Websites der gefundenen Unternehmen.
- Es generiert pro Unternehmen eine individuelle E-Mail.
- Es versendet die E-Mails über das Gmail-Konto des Nutzers.
Claude Code schreibt und versendet jetzt Vertriebsmails
LeadAce ist ein neues Open-Source-Plugin für Claude Code, das die automatisierte Kaltakquise per E-Mail übernimmt. Es befindet sich in der Public Beta und richtet sich an alle, die ihren Vertrieb ohne manuellen Aufwand skalieren möchten. Der gesamte Code ist öffentlich einsehbar, sodass Anwender die Abläufe nachvollziehen und anpassen können.
Die erste Kernfunktion ist die Identifikation passender Unternehmen. Der Nutzer definiert sein Ideal Customer Profile (ICP), indem er Branchen, Unternehmensgrößen, relevante Keywords oder eingesetzte Technologien angibt. LeadAce gleicht diese Kriterien mit öffentlich verfügbaren Unternehmensdaten ab und filtert gezielt nach Übereinstimmungen. So entsteht eine Liste potenzieller Kunden, die exakt zum definierten Profil passen.
Anschließend liest das Plugin die Websites der gefundenen Firmen aus. Es extrahiert Informationen wie Produktbeschreibungen, Dienstleistungen, aktuelle Blogbeiträge oder technische Spezifikationen. Diese Daten bilden die Grundlage für die Personalisierung. Zusammen mit dem ICP und dem Zweck der Kontaktaufnahme werden sie zu einem Prompt für Claude Code zusammengestellt. Claude Code formuliert daraus eine individuelle E-Mail, die den Empfänger direkt anspricht und auf seine spezifische Situation eingeht – ohne generische Floskeln.
Der Versand erfolgt direkt über das Gmail-Konto des Nutzers. LeadAce greift auf die Gmail-API zu und verschickt jede E-Mail einzeln, sodass der gesamte Prozess vom ersten Rechercheschritt bis zum Postausgang vollständig automatisiert abläuft.
Antwort-Management und der Entwickler aus Tokio
Sobald die E-Mails versendet sind, überwacht LeadAce den Posteingang auf Antworten. Eingehende Nachrichten werden gesammelt und automatisch analysiert. Das System nutzt Claude Code, um den Inhalt zu verstehen und zu klassifizieren. Mithilfe von Text-Parsing und einem Klassifikationsmodell erkennt es Ablehnungen und extrahiert den jeweiligen Grund. Schlüsselwörter und semantische Muster werden mit vordefinierten Kategorien abgeglichen – etwa Budget, Timing, kein Interesse oder falscher Ansprechpartner. So entsteht eine strukturierte Übersicht, die dem Nutzer zeigt, woran eine Kontaktaufnahme gescheitert ist, und ihm hilft, seine Outreach-Strategie gezielt zu verbessern.
Hinter LeadAce steht ein Ingenieur aus Tokio, der ein kleines Softwareunternehmen leitet. Als Entwickler ohne Vertriebshintergrund suchte er nach einer Möglichkeit, die für ihn lästige Kaltakquise zu automatisieren. Er baute den Agenten zunächst für den eigenen Bedarf und stellte fest, dass er zuverlässig arbeitet. Daraufhin veröffentlichte er das Tool als Public Beta und machte den gesamten Stack zu Open Source, um auch anderen die Chance zu geben, ihren Vertrieb effizienter zu gestalten.



