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ChatGPT soll animierte GIFs direkt im Chat erzeugen können

Den Berichten zufolge steckt das neue Bildmodell „Images 2.6“ dahinter. Eine Primärquelle von OpenAI lag nicht vor. Tarif- und EU-Verfügbarkeit sind offen.

· Veröffentlicht: 05.11.2026 ·2 Min Lesezeit
ChatGPT soll animierte GIFs direkt im Chat erzeugen könnenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Images 2.6 soll Charaktere und Objekte über Einzelbilder hinweg konsistenter halten.
  • Normale Standbilder sollen damit schneller erzeugt werden.
  • Angaben stammen aus Sekundärberichten von The Decoder und shiftdelete.net.
  • OpenAI hat dies nicht direkt bestätigt.

ChatGPT erzeugt GIF-Loops direkt im Chat

ChatGPT soll künftig animierte GIFs erzeugen, auf Basis eines Textprompts oder eines hochgeladenen Fotos. Das berichtet The Verge, gestützt auf mehrere Folgequellen. Dahinter steckt laut den Berichten das neue Bildmodell „Images 2.6“. Eine Primärquelle von OpenAI lag uns nicht vor, also weder eine Ankündigung, Release Notes noch eine Hilfeseite. Auch der Verge-Artikel selbst war uns nicht im Wortlaut zugänglich. Alle Details stammen aus Sekundärberichten und sind unbestätigt.

Neu wäre demnach die Erzeugung eines GIF-Loops in einem einzigen Schritt, direkt im Chat. Nutzer könnten danach die Wiedergabegeschwindigkeit ändern und einzelne Frames bearbeiten. Als Beispiel nennen die Berichte eine tanzende Katze.

Bisher ging das nur umständlich. Nutzer ließen Einzelbilder erzeugen und fügten sie danach zu einem GIF zusammen. Alternativ baute ChatGPT das GIF über die Code-Ausführung mit Python und der Bibliothek Pillow. Dafür musste die Unterhaltung Zugriff auf Code-Ausführung haben. Sollten die Berichte stimmen, würden beide Umwege entfallen.

Konsistentere Figuren, schnellere Standbilder: Herstellerangaben aus zweiter Hand

Images 2.6 soll Figuren und Objekte über die Einzelbilder hinweg konsistenter halten und Standbilder schneller erzeugen. So zitiert es The Decoder, hier vermittelt über shiftdelete.net. Es handelt sich um eine Herstellerangabe aus zweiter Hand. OpenAI selbst belegt sie im vorliegenden Material nicht, unabhängige Messungen gibt es nicht.

Für Animationen wäre das relevant. Bislang verändern Figuren zwischen den Frames leicht ihr Aussehen. Betroffen wären Ersteller von Reaktionsbildern, Produktdemos und kleinen Loop-Bannern.

Prüfbar ist die Angabe auf drei Wegen: über eine OpenAI-Ankündigung zu Images 2.6, über Release Notes oder über eigene Tests mit Bewegungsabläufen über mehrere Frames.

Wer es nutzen darf, bleibt offen: Free-Tarif und EU ungeklärt

Laut shiftdelete.net gilt der Rollout für alle ChatGPT- und Codex-Nutzer auf Web, Desktop und Mobil. Die Funktion sei nicht auf bezahlte Tarife beschränkt.

Die OpenAI-Hilfeseite zum Free-Tarif zeichnet ein unvollständigeres Bild. Sie nennt Bildgenerierung für Free-Nutzer, allerdings mit eigenen Nutzungslimits. GIFs erwähnt sie nicht, und zu EU oder Deutschland steht dort nichts. Ein direkter Widerspruch liegt nicht vor, wohl aber eine Lücke: Ob GIFs unter dieselben Limits fallen wie Standbilder, ist ungeklärt.

Offen sind außerdem Kennzeichnung und Rechtslage in der EU. Dazu liegen keine Angaben vor.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

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