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91 Prozent der Fachleute sehen Unternehmen hinter KI-Ambitionen

Eine von Thomson Reuters durchgeführte globale Umfrage unter 1.800 Fachleuten aus mehreren Branchen ergab, dass 91 % der Befragten ihr Unternehmen bei der KI-Umsetzung hinter den eigenen Ambitionen sehen. Der ZDNET-Artikel diskutiert, wie Fachleute diese Lücke durch Fokus auf fundierte Exploration u

· Veröffentlicht: 29.08.2026 ·2 Min Lesezeit
91 Prozent der Fachleute sehen Unternehmen hinter KI-AmbitionenMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Eine globale Umfrage unter 1.800 Fachleuten aus mehreren Branchen zeigt, dass 91 % der Befragten der Meinung sind, ihr Unternehmen bleibe bei der KI-Umsetzung hinter den Ambitionen zurück.
  • Die Umfrage wurde von Thomson Reuters durchgeführt; Kirsty Roth ist Chief Operations Officer bei Thomson Reuters.
  • Laut ZDNET wächst die Kluft zwischen KI-Ambition und Realität und wird zu einem zunehmend bedeutsamen Thema.
  • Der Artikel nennt als Lösungsansatz, dass Fachleute sich auf fundierte Explorationen und solide Produktionsanwendungsfälle konzentrieren sollten.

91 Prozent der Fachleute sehen Unternehmen hinter KI-Ambitionen

Eine von Thomson Reuters durchgeführte globale Umfrage unter 1.800 Fachleuten aus mehreren Branchen hat ergeben, dass 91 Prozent der Befragten der Meinung sind, ihr Unternehmen bleibe bei der Umsetzung von Künstlicher Intelligenz hinter den eigenen Ambitionen zurück. Die Erhebung zeigt damit eine deutliche Kluft zwischen dem Anspruch an KI und der betrieblichen Realität. Die Mehrheit der Fachkräfte nimmt wahr, dass die eigenen Organisationen die selbst gesteckten Ziele beim Einsatz von KI nicht erreichen. Die Umfrage wurde global durchgeführt und umfasst Fachleute aus unterschiedlichen Sektoren, was die Aussagekraft der Zahl unterstreicht. Der Wert von 91 Prozent macht deutlich, dass die Diskrepanz zwischen Ambition und Umsetzung kein Randphänomen ist, sondern ein verbreitetes Problem in Unternehmen darstellt.

Fokus auf Exploration und produktive Anwendungsfälle als Lösungsweg

Als Lösungsweg empfiehlt der Bericht, dass Fachleute sich auf fundierte Explorationen und solide Produktionsanwendungsfälle konzentrieren sollten. Kirsty Roth, Chief Operations Officer bei Thomson Reuters, sagte, die Kluft zwischen KI-Ambition und Realität wachse und werde zunehmend als klassisches Change-Management-Problem gesehen. Roth zufolge erkennen Fachleute, dass diese Technologien viel Geld kosten, ohne dass der Wert bereits sichtbar wird. Das Gespräch habe sich daher zu der Frage entwickelt, wie Prozesse und Arbeitsweisen tatsächlich verändert werden können, um effektiver zu sein. Roth betonte, dass die Diskussion sich von der Technologie hin zur Frage der Prozessveränderung verschoben hat. Die Empfehlung lautet, nicht nur in Technologie zu investieren, sondern auch die organisatorischen Abläufe anzupassen. Konkret bedeutet das, Prozesse und Arbeitsweisen so zu verändern, dass die Technologie tatsächlich effektiver genutzt wird, etwa durch Change-Management-Maßnahmen, die Mitarbeiter auf neue Abläufe vorbereiten. Die Umfrageergebnisse und die Einordnung von Roth unterstreichen, dass die Herausforderung weniger in der Technik selbst liegt, sondern in der Veränderung von Arbeitsweisen und Prozessen.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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