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Quantum-Genesis: Widersprüchliche Qubit-Ziele und Prometheus-Auswahl

DOE-Dokumente zeigen unterschiedliche Qubit-Ziele; Prometheus als erstes Phase-II-Projekt ausgewählt

· Veröffentlicht: 20.09.2026 ·1 Min Lesezeit
Quantum-Genesis: Widersprüchliche Qubit-Ziele und Prometheus-AuswahlMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Das DOE hat das Quantum Genesis Programm angekündigt, um bis 2028 einen fehlertoleranten, wissenschaftlich relevanten Quantencomputer zu entwickeln.
  • Quantum Genesis ist Teil der breiteren Genesis Mission, die KI, Supercomputing und nationale Labore integrieren soll.
  • Prometheus ist ein KI-Startup, das von Jeff Bezos und Vik Bajaj gegründet wurde und sich auf KI für physische Aufgaben wie Engineering und Fertigung konzentriert.
  • Prometheus hat im Juni 2026 eine Series B über 12 Mrd. USD bei einer Bewertung von 41 Mrd. USD abgeschlossen.
  • Das DOE hat Prometheus als erstes Phase-II-Projekt der Genesis Mission ausgewählt, mit Fokus auf KI für Kernforschung.
  • Die Pressemitteilung des DOE zum Quantum Contest nennt als Ziel Systeme mit 100 logischen Qubits, die hunderte Millionen fehlertolerante Operationen ausführen können.

Widersprüchliche Qubit-Ziele im Quantum-Genesis-Programm gemeldet

Laut unbestätigten Dokumenten nennt die DOE-Pressemitteilung als 2028-Ziel Systeme mit 100 logischen Qubits, die hunderte Millionen fehlertoleranter Operationen ausführen und wissenschaftliche Demonstrationsprogramme laufen lassen können. Das Request for Applications definiert dagegen drei Gerätegenerationen: einen Prototyp mit 10 logischen Qubits und 10^3 harten Operationen, eine erste Generation SRQC mit 100 logischen Qubits und 10^5 harten Operationen sowie eine künftige nächste Generation mit rund 1.000 logischen Qubits und 10^7 harten Operationen. Damit klafft zwischen den Angaben eine Lücke von drei Größenordnungen; die Pressemitteilung fasst die Ziele für die Öffentlichkeit zusammen, während das RFA detaillierte Meilensteine für Bewerber definiert.

Prometheus als erstes Phase-II-Projekt der Genesis Mission ausgewählt

Prometheus, das von Jeff Bezos und Vik Bajaj gegründete KI-Startup, wurde als erstes Phase-II-Projekt der Genesis Mission ausgewählt. Das DOE ordnet die Auswahl als größte initiale Nuklearinvestition unter Genesis ein, einem KI-für-Wissenschaft-Programm, das nationale Labordaten, Supercomputing, Experimentaleinrichtungen und kommerzielle Partner verbinden soll. Das Projekt ist separat vom Quantum Contest und konzentriert sich auf die Anwendung von KI und beschleunigtem Computing in der Nuklearforschung, etwa bei der Beschleunigung von Design, Lizenzierung, Fertigung, Konstruktion und Betrieb von Reaktoren. Laut separaten Berichten hat Prometheus zuletzt eine Series-B-Finanzierung über 12 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 41 Milliarden US-Dollar abgeschlossen; diese Finanzierung ist nicht mit der DOE-Auswahl gleichzusetzen.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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