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OpenAI legt erstmals Nutzungsdaten offen: Codex dominiert mit 64 Prozent aller Tokens

Erstmals veröffentlicht OpenAI aggregierte Nutzungsdaten seiner Enterprise-Kunden. Codex macht 64 % der Tokens aus, die oberen 10 % der Firmen erzeugen 8,3-mal mehr Tokens als der Durchschnitt.

· Veröffentlicht: 13.08.2026 ·2 Min Lesezeit
OpenAI legt erstmals Nutzungsdaten offen: Codex dominiert mit 64 Prozent aller TokensMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • OpenAI hat vor dieser Veröffentlichung keine aggregierten Nutzungsdaten zu Agentic AI publiziert; frühere öffentliche Angaben beschränkten sich auf Preise und allgemeine Ankündigungen.
  • OpenAI hat erstmals aggregierte, anonymisierte Nutzungsdaten seiner Enterprise‑Kunden veröffentlicht.
  • Die Analyse basiert auf einer Stichprobe von über zehn Millionen Nutzern.
  • ?% aller ausgegebenen Tokens entfallen auf das Codex‑Modell.

Codex dominiert: 64 Prozent aller Tokens in OpenAIs Enterprise-Nutzung

OpenAI hat erstmals aggregierte, anonymisierte Nutzungsdaten seiner Enterprise-Kunden veröffentlicht. Die Analyse basiert auf einer Stichprobe von über zehn Millionen Nutzern und erscheint im Rahmen des neuen Dashboards „Enterprise Signals“ sowie eines begleitenden Arbeitspapiers. Kernbefund: 64 Prozent aller ausgegebenen Tokens entfallen auf Codex, das auf Code-Generierung spezialisierte Modell. Diese Dominanz weist auf einen Schwerpunkt in der Softwareentwicklung und anderen technischen Aufgaben hin, da Codex gezielt für Programmier- und Entwicklungsaufgaben optimiert ist. Die hohe Token-Zahl spiegelt die intensive Nutzung für Code-Vervollständigung, Debugging und automatisierte Skripterstellung wider. Gleichzeitig offenbaren die Daten eine starke Nutzungskonzentration: Die oberen 10 Prozent der Firmen erzeugen 8,3-mal so viele Tokens wie ein durchschnittliches Unternehmen. Diese Kluft deutet auf eine kleine Gruppe von Power-Usern hin, die KI-Agenten bereits tief in ihre Workflows integriert haben, während die breite Masse der Firmenkunden noch zurückhaltend agiert. Die Veröffentlichung liefert erstmals eine belastbare Momentaufnahme der realen Nutzung und macht die dominierende Rolle von Codex sowie die ungleiche Verteilung der Nutzungsintensität sichtbar.

Erstmals Transparenz: Bisher nur Preismodelle, jetzt konkrete Nutzungsdaten

Bisher hatte OpenAI keine aggregierten Nutzungsdaten zu Agentic AI aus seinem Enterprise-Kundenstamm publiziert. Die öffentliche Kommunikation beschränkte sich auf allgemeine Ankündigungen und Preismodelle – etwa die Aussicht, dass KI-Agenten monatlich zwischen 200 und 1.000 Dollar kosten könnten (siehe Archivartikel zu Preisanpassungen). Konkrete Einblicke, welche Modelle in welchem Umfang tatsächlich genutzt werden, fehlten. Mit der Veröffentlichung des Dashboards „Enterprise Signals“ und eines begleitenden Arbeitspapiers liefert OpenAI nun erstmals eine belastbare Momentaufnahme der realen Nutzung. Die Daten basieren auf einer Stichprobe von über zehn Millionen Nutzern und zeigen die dominierende Rolle von Codex sowie die ungleiche Verteilung der Nutzungsintensität. Sie markieren einen Schritt zu mehr Transparenz und könnten die Diskussion über den praktischen Einsatz von Agentic AI in Unternehmen versachlichen. Die neuen Einblicke offenbaren, dass die Nutzung von KI-Agenten im Enterprise-Bereich stark auf technische Anwendungen fokussiert ist und von einer kleinen Gruppe intensiver Nutzer getrieben wird.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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