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OpenAI DevDay: Offiziell nur San Francisco – Community spricht von globaler Ausweitung

Die offizielle Seite bestätigt für 2026 nur ein Event in San Francisco. Community- und LinkedIn-Beiträge deuten jedoch auf eine internationale Reihe hin – mit widersprüchlichen Angaben zu Städten und Preisen.

· Veröffentlicht: 28.08.2026 ·5 Min Lesezeit
OpenAI DevDay: Offiziell nur San Francisco – Community spricht von globaler AusweitungMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Am 29. September 2026 findet ein OpenAI DevDay in San Francisco statt. Die Bewerbung für die Teilnahme vor Ort ist geschlossen, die Registrierung kostet 650 US-Dollar, und die Eröffnungs-Keynote wird live gestreamt.
  • Der OpenAI DevDay 2024 in San Francisco war ruhiger als 2023, hatte keinen Livestream und fokussierte auf API-Ankündigungen wie Realtime API, Vision Finetuning, Prompt Caching und Model Distillation.
  • Beim OpenAI DevDay 2024 in San Francisco wurden unter anderem eine Realtime API, eine Verdopplung des Rate-Limits für o1 auf 10.000 RPM sowie Fine-Tuning für Vision-Modelle angekündigt.

Offiziell bestätigt: DevDay 2026 nur in San Francisco – doch Community spricht von globaler Ausweitung

Die offizielle DevDay-Seite von OpenAI kündigt für den 29. September 2026 eine Entwicklerkonferenz in San Francisco an. Die Bewerbung für die Teilnahme vor Ort ist nach Angaben der Seite bereits geschlossen; wer eine Einladung erhält, hat 14 Tage Zeit, sich zu registrieren. Die Registrierungsgebühr beträgt 650 US-Dollar. Die Eröffnungs-Keynote soll live gestreamt werden. Weitere Standorte nennt die offizielle Seite nicht.

In Community- und LinkedIn-Beiträgen ist dagegen von einer internationalen Ausweitung die Rede: Ein Community-Forum-Beitrag spricht für 2024 von drei Städten, ohne diese zu nennen. Ein LinkedIn-Beitrag nennt konkret San Francisco, London und Singapur. Für 2026 kursiert in einem weiteren Community-Beitrag die Ankündigung einer „DevDay Exchange“ mit acht Städten, darunter Bengaluru, Tokyo, Seoul, Berlin, Paris, London, São Paulo und Mexico City. Der LinkedIn-Beitrag nennt für 2024 zudem konkrete Daten: San Francisco am 1. Oktober, London am 30. Oktober und Singapur am 21. November. Diese Angaben stammen nicht von der offiziellen DevDay-Seite, sondern aus Foren- und LinkedIn-Beiträgen. Damit klaffen offizielle Bestätigung und Community-Berichte auseinander: Während OpenAI selbst bislang nur das Event in San Francisco bestätigt, deuten die übrigen Quellen auf eine deutlich breitere globale Reihe hin. Eine offizielle Pressemitteilung, die die internationalen Termine bestätigt, fehlt.

Rückblick: DevDay 2024 in San Francisco – ruhiger, aber mit konkreten API-Ankündigungen

Der DevDay 2024 in San Francisco war nach Berichten von Teilnehmern ruhiger als die Premiere 2023. Es gab keinen Livestream, und die Veranstaltung konzentrierte sich auf API-Ankündigungen statt auf ChatGPT-Neuheiten. Das Modell o1 war bereits zwei Wochen zuvor vorgestellt worden. Im Mittelpunkt standen die Realtime API, mit der sich über WebSockets Spracheingaben und -ausgaben in Anwendungen integrieren lassen, sowie Fine-Tuning für Vision-Modelle. Außerdem wurden Prompt Caching und Model Distillation thematisiert. Ein Live-Blog der Veranstaltung dokumentiert zudem, dass das Rate-Limit für o1 von 5.000 auf 10.000 Requests pro Minute verdoppelt wurde. Die Realtime API wurde nach Angaben des Live-Blogs noch am selben Tag allgemein verfügbar. Das größere Veranstaltungsgelände und der entzerrte Zeitplan ermöglichten laut dem Bericht mehr Gespräche im Flur und zusätzliche Community-Präsentationen. Die offizielle DevDay-Seite für 2026 weist dagegen wieder einen Livestream der Eröffnungs-Keynote aus. Für eine Übersicht über weitere OpenAI-Produktmeldungen siehe den Archivartikel zu OpenAI-Produktmeldungen.

Globale Ausweitung: Was Community und LinkedIn behaupten – und was die offizielle Seite verschweigt

Die Hinweise auf eine globale Ausweitung stammen aus drei unterschiedlichen Quellen. Ein Community-Forum-Beitrag beschreibt für 2024 erstmals drei Städte, nennt aber keine konkreten Namen. Der Beitrag listet Workshops, Breakout-Sessions, Demos, Developer Spotlights und einen abendlichen Empfang auf und nennt eine Registrierungsgebühr von 450 US-Dollar mit begrenzten Stipendien. Ein LinkedIn-Beitrag bestätigt diese drei Standorte und ergänzt konkrete Daten: San Francisco am 1. Oktober, London am 30. Oktober und Singapur am 21. November 2024. Ein weiterer Community-Beitrag kündigt für 2026 eine „DevDay Exchange“ an, die ab Oktober in acht Städten stattfinden soll: Bengaluru (16. Oktober), Tokyo (20. Oktober), Seoul (22. Oktober), Berlin (26. Oktober), Paris (28. Oktober), London (3. November), São Paulo (6. November) und Mexico City (11. November). Bewerbungsschluss ist demnach der 17. September 2026.

Die offizielle DevDay-Seite zeigt dagegen nur das Event in San Francisco am 29. September 2026. Sie erwähnt weder die drei Städte von 2024 noch die acht Städte der DevDay Exchange. Eine mögliche Erklärung ist, dass sich die offizielle Seite ausschließlich auf das Haupt-Event in San Francisco bezieht, während DevDay Exchange ein separates, möglicherweise nicht über dieselbe Seite kommuniziertes Format ist. Denkbar ist auch, dass die Community-Beiträge frühere Planungen oder nicht offiziell bestätigte Termine wiedergeben. Belegt ist nur: Die offizielle Seite bestätigt San Francisco 2026; die globalen Angaben stammen aus Community- und LinkedIn-Quellen und sind nicht durch eine offizielle Pressemitteilung gedeckt.

Ticketpreis-Widerspruch: 450 oder 650 US-Dollar?

Beim Ticketpreis widersprechen sich die Angaben. Ein Community-Forum-Beitrag zum DevDay 2024 nennt eine Registrierungsgebühr von 450 US-Dollar und erwähnt begrenzte Stipendien. Die offizielle DevDay-Seite für 2026 gibt dagegen 650 US-Dollar für die Registrierung in San Francisco an. Beide Zahlen sind nicht direkt vergleichbar: Der Community-Beitrag bezieht sich auf das Jahr 2024, die offizielle Seite auf 2026. Es könnte sich also um eine Preiserhöhung zwischen den Jahren handeln. Ebenso ist möglich, dass unterschiedliche Ticketkategorien oder Veranstaltungsformate gemeint sind – etwa das Haupt-Event in San Francisco gegenüber den kleineren DevDay-Exchange-Terminen. Die Quellenlage erlaubt keine sichere Zuordnung. Fest steht nur, dass die offizielle Seite für 2026 einen Preis von 650 US-Dollar nennt, während der Community-Beitrag für 2024 von 450 US-Dollar spricht. Eine offizielle Preisliste für die DevDay Exchange liegt nicht vor. Stipendien werden auf der offiziellen Seite für 2026 nicht erwähnt.

Was die mögliche globale Ausweitung für Entwickler bedeutet

Für Entwickler außerhalb der USA wäre eine globale DevDay-Reihe mit deutlich kürzeren Anreisewegen verbunden. Die in den Community- und LinkedIn-Beiträgen genannten Städte – London, Singapur, Bengaluru, Tokyo, Seoul, Berlin, Paris, São Paulo und Mexico City – decken Europa, Asien und Lateinamerika ab. Ein Community-Beitrag zur DevDay Exchange spricht davon, „Builder“ zusammenzubringen, die Build-Notizen austauschen, reale Projekte zeigen und die Teams hinter den OpenAI-Tools treffen. Ein anderer Beitrag zum DevDay 2024 beschreibt Workshops, Breakout-Sessions und Demos, die sich an lokale Entwickler-Communitys richten. In den Diskussionen äußern einzelne Teilnehmer, dass sie auch Werkzeuge von Wettbewerbern nutzen; eine offizielle Einordnung OpenAIs dazu fehlt. Die mögliche Ausweitung würde den Zugang zu technischen Sessions und zum direkten Austausch mit OpenAI-Teams erleichtern. Die offizielle Seite bietet für 2026 immerhin einen Livestream der Keynote, der auch Entwicklern ohne Reise nach San Francisco Zugang verschafft. Allerdings bleibt offen, ob und in welchem Umfang die internationalen Termine tatsächlich stattfinden, solange OpenAI sie nicht offiziell bestätigt.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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