Google veröffentlicht Gemini Omni 1.1 Flash mit Szenenerweiterung und 360p-Preview
Neue Modellversion mit längerem Kontext, Keyframe-Steuerung und günstiger Vorschau
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Google hat Gemini Omni 1.1 Flash am 27. August 2026 veröffentlicht.
- Die Modellversion ist über die Gemini API, Google AI Studio und die Agent Platform API (Gemini Enterprise Agent Platform) verfügbar.
- Consumer-Zugang besteht über Google Flow und die Szenenerweiterung in der Gemini-App für berechtigte Abonnenten (Ultra, Plus, Pro).
- Die Preisstaffel beträgt 0,03 $/Sekunde bei 360p, 0,10 $ bei 720p, 0,15 $ bei 1080p und 0,30 $ bei 4K.
- 1080p- und 4K-Ausgaben sind hochskalierte Ausgaben (Upscaling).
- Szenenerweiterung referenziert bis zu 10 Sekunden vorangehenden Videomaterials (zuvor ca. 1 Sekunde) und verlängert in 10-Sekunden-Schritten bis zu kumulativ 40 Sekunden.
Google veröffentlicht Gemini Omni 1.1 Flash mit neuer Preisstaffel
Google hat am 27. August 2026 die Modellversion Gemini Omni 1.1 Flash veröffentlicht. Die Version ist über die Gemini API, Google AI Studio und die Agent Platform API verfügbar. Consumer erreichen das Modell über Google Flow sowie über die Szenenerweiterung in der Gemini-App, sofern sie einen berechtigten Tarif gebucht haben – laut Google sind das die Abonnements Ultra, Plus und Pro. Die Preisstaffel ist nach Ausgabeauflösung gestaffelt: 0,03 US-Dollar pro Sekunde bei 360p, 0,10 Dollar bei 720p, 0,15 Dollar bei 1080p und 0,30 Dollar bei 4K. Die 1080p- und 4K-Ausgaben sind hochskalierte Ausgaben, also Upscaling-Ergebnisse. Der stabile API-Identifier lautet gemini-omni-1.1-flash; der frühere Preview-Endpunkt wird laut Google am 30. September eingestellt. Das Modell erzeugt einzelne Clips von drei bis zehn Sekunden bei 24 Bildern pro Sekunde. Hochgeladene Videos für Bearbeitung oder Erweiterung sind auf zehn Sekunden begrenzt. Die Veröffentlichung folgt auf die ursprüngliche Omni-Ankündigung im Mai, mit der Google ein multimodales Modell vorgestellt hatte, das aus Text, Bild, Audio und Video Videos erzeugen und per Konversation bearbeiten kann.
Szenenerweiterung, Frame-Kontrolle und 360p-Preview als Kernfunktionen
Die Szenenerweiterung referenziert bis zu zehn Sekunden vorangehenden Videomaterials – zuvor war es laut Google nur rund eine Sekunde. Dadurch werden Verlängerungen kontextsensitiver: Das Modell kann in Zehn-Sekunden-Schritten bis zu kumulativ 40 Sekunden an bestehendes Material anhängen. Die Erweiterung nutzt die letzten zehn Sekunden der Quelle als Kontext für die Kontinuität. Neu ist zudem die Frame-Kontrolle: Nutzer können Anfangs- und End-Frames festlegen, um kontinuierliches Material zwischen Keyframes zu erzeugen. Das eignet sich für Kamerafahrten, Zooms und Loops. Entwickler können außerdem bis zu drei Sekunden externes Material als Stilreferenz hochladen, um Charaktere oder Bewegungsmuster zu übernehmen. Der 360p-Preview-Modus ist ebenfalls neu. Er läuft laut Google bis zu 60 Prozent schneller und kostet ein Drittel im Vergleich zur 720p-Ausgabe. Das senkt die Kosten, weil Entwickler Entwürfe mit einem Drittel der Kosten und in kürzerer Zeit prüfen können, bevor sie in höhere Auflösungen skalieren. Die Kombination aus längerem Kontext, Keyframe-Steuerung und günstiger Vorschau ermöglicht schnellere Iterationen.

