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Hurun-Liste 2026: DeepSeek-Gründer Liang Wenfeng erstmals auf Platz 7

Die Hurun-Liste führt Liang Wenfeng mit 280 Milliarden Yuan, DeepSeek plant eine zweite Finanzierungsrunde. Zu Börsenwerten und Runden der Konkurrenten widersprechen sich die Quellen.

· Veröffentlicht: 27.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Hurun-Liste 2026: DeepSeek-Gründer Liang Wenfeng erstmals auf Platz 7Mit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Die Hurun-Liste 2026 erschien am 27. Oktober, Stichtag war der 1. September.
  • Zhang Yiming führt die Liste mit 670 Mrd. Yuan.
  • DeepSeek-Gründer Liang Wenfeng steht mit 280 Mrd. Yuan erstmals auf Platz 7.
  • Zhong Shanshans Vermögen schrumpfte laut Hurun um 120 Mrd. Yuan.
  • Eine zweite DeepSeek-Finanzierungsrunde über rund 100 Mrd. Yuan ist geplant.

Liang Wenfeng steigt mit 280 Milliarden Yuan auf Platz 7 der Hurun-Liste

Die Hurun-Liste 2026, veröffentlicht am 27. Oktober, führt den DeepSeek-Gründer Liang Wenfeng erstmals auf Platz 7. Sein Vermögen beziffert sie auf 280 Milliarden Yuan. Stichtag der Berechnung war der 1. September. Spitzenreiter ist Zhang Yiming mit 670 Milliarden Yuan. Unter den neuen Gesichtern in den Top Ten nennt der zugrunde liegende Bericht auch Chen Tianshi von Cambricon. Wang Xingxing von Unitree steht mit 69,5 Milliarden Yuan auf Rang zwei der 263 Neueinsteiger. Zu den Verlierern gehört Zhong Shanshan, dessen Vermögen um 120 Milliarden Yuan schrumpfte.

Den späten Einstieg Liangs erklärt der Bericht mit Verweis auf die Hurun-Interpretation. Liang hatte erklärt, nicht zu kommerzialisieren. Inzwischen stieg die Firmenbewertung auf über 50 Milliarden US-Dollar. Alle Angaben stammen aus Fach- und Sekundärquellen und sind unbestätigt. Der FAZ-Report, auf den sich das Thema bezieht, lag nicht vor. Der Bezug zu ihm ist eine Schlussfolgerung.

DeepSeek plant zweite Finanzierungsrunde über rund 100 Milliarden Yuan

DeepSeek plant eine zweite Finanzierungsrunde über rund 100 Milliarden Yuan. Laut Bloomberg, zitiert von TechCrunch, entspricht das etwa 15 Milliarden US-Dollar. Als mögliche Investoren nennt die Meldung unter anderem CATL und Tencent. Nach chinesischen Berichten lehnte DeepSeek eine Stellungnahme ab.

Bei der ersten Runde gehen die Angaben auseinander. TechCrunch schreibt von mehr als 7 Milliarden US-Dollar im Juni bei 50 Milliarden US-Dollar Bewertung. Für Juli nennt es Gespräche über weitere 1,5 Milliarden US-Dollar bei rund 71 Milliarden US-Dollar. Der chinesische Bericht beziffert die Juni-Runde dagegen auf etwa 50 Milliarden Yuan. Die Vorbewertung der zweiten Runde liegt dort bei rund 75 Milliarden US-Dollar.

Einig sind sich die Quellen bei der Größe der zweiten Runde und bei der Juni-Bewertung von rund 50 Milliarden US-Dollar. Warum die übrigen Zahlen abweichen, klärt das vorliegende Material nicht.

Zhipu, MiniMax und Moonshot: Börsenwerte und Runden widersprechen sich

Auch bei den börsennotierten Konkurrenten lassen sich die Angaben nicht zusammenführen. Nach einer Quelle kam Zhipu zum 1. September auf eine Marktkapitalisierung von rund 557,3 Milliarden Hongkong-Dollar. Im Juni lag sie zeitweise über einer Billion. TechCrunch nennt dagegen rund 29 Milliarden US-Dollar für Zhipu und 7,2 Milliarden US-Dollar für MiniMax. Die Werte liegen weit auseinander. Abweichende Stichtage und starke Kursschwankungen wären denkbar, belegt ist das aber nicht.

Bei Moonshot AI stehen sich zwei Darstellungen gegenüber. Eine Quelle sieht das Unternehmen auf dem Weg an die Hongkonger Börse. Eine andere meldet ein Dementi von Börsengerüchten im August 2026 und eine Runde über 3,5 Milliarden US-Dollar bei 50 Milliarden US-Dollar Bewertung. TechCrunch führt für Mai noch 2 Milliarden US-Dollar bei 20 Milliarden US-Dollar auf. Welche Angabe stimmt, lässt sich mit dem vorliegenden Material nicht klären.

Am Rande gründete China einen Staatskonzern für Daten in Xiongan.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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