Helix: VLA-Modell von Figure faltet jetzt Wäsche
Vom Logistikzentrum zum Wäschekorb: Helix beweist Vielseitigkeit
Mit KI erstelltHelix: Vom Paketumschlag zur Wäschepflege
Helix ist ein Vision Language Action (VLA)-Modell des Unternehmens Figure. Kürzlich demonstrierte es eine Stunde lang vollautonome Paketumorientierung in einer Logistikumgebung – Pakete wurden ohne menschliches Eingreifen zuverlässig umsortiert. Diese Leistung unterstreicht die Fähigkeit des Modells, komplexe Handhabungsaufgaben mit starren Objekten über lange Zeiträume autonom durchzuführen. Nun wird dasselbe Helix-Modell für eine völlig andere und besonders anspruchsvolle feinmotorische Tätigkeit eingesetzt: das Falten von Wäsche. Der Wechsel von starren Paketen zu weichen, deformierbaren Textilien stellt eine grundlegend neue Herausforderung dar, die ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und sensomotorischer Präzision erfordert.
Erstmals feinmotorische Aufgabe mit deformierbaren Objekten
Dasselbe Helix-Modell wird nun für das Falten von Wäsche eingesetzt. Was für Menschen alltäglich klingt, zählt zu den schwierigsten Manipulationsaufgaben für humanoide Roboter. Handtücher sind deformierbar: Sie verändern ständig ihre Form, biegen sich unvorhersehbar und neigen zu Falten oder Verwicklungen. Es gibt keine feste Geometrie, die ein Roboter einstudieren könnte, und keinen einzelnen, immer richtigen Griffpunkt. Schon ein leichtes Abrutschen eines Fingers kann das Material unkontrolliert verschieben. Figure setzt Helix nun für diese anspruchsvolle feinmotorische Tätigkeit ein und demonstriert damit die Flexibilität des Modells, das sowohl starre Pakete als auch weiche Textilien handhaben kann.
Zwischen Euphorie und Spannbettlaken-Skepsis
Während DaHOGGA in r/accelerate betont, dass es nicht um Geschwindigkeit, sondern um den beeindruckenden Fortschritt bei feinmotorischen Aufgaben geht, zeigt sich Jan0y_Cresva in r/accelerate ironisch: Das Falten eines Spannbettlakens sei die wahre „Menschheitsletzte Prüfung“ für Roboter. AdAnnual5736 in r/accelerate erinnert daran, dass technologische Durchbrüche oft unterschätzt werden – ähnlich wie einst die Handykamera. Die Demonstration von Figure zeigt: Was heute noch nach Spielerei aussieht, könnte morgen schon selbstverständlich sein.



