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Gemini Omni 1.2 Flash ist allgemein verfügbar: Clips bis 15 Sekunden, 720p laut Google 30 Prozent günstiger

Laut Google kostet das Videomodell mit nativem Ton bei 720p 0,07 Dollar pro Sekunde. Offen bleibt, ob die Dialog-Bearbeitung neu ist und auf welchen Plattformen 1.2 läuft.

· Veröffentlicht: 06.11.2026 ·2 Min Lesezeit
Gemini Omni 1.2 Flash ist allgemein verfügbar: Clips bis 15 Sekunden, 720p laut Google 30 Prozent günstigerMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Google macht Gemini Omni 1.2 Flash nach eigener Angabe über Gemini API und Gemini for business allgemein verfügbar.
  • Videos lassen sich nativ bis 15 Sekunden erzeugen und bearbeiten; Dauer wählbar von 3 bis 15 Sekunden.
  • Google senkt den Preis gegenüber Omni 1.1 um 30 %; 720p-Video kostet 0,07 $ pro Sekunde.

Bis zu 15 Sekunden Video mit Ton: Omni 1.2 Flash ist allgemein verfügbar

Google hat Gemini Omni 1.2 Flash nach eigener Angabe allgemein verfügbar gemacht, über die Gemini API und Gemini for business. Das Videomodell erzeugt Clips mit nativem Ton. Die Länge reicht nun bis 15 Sekunden, bei Omni 1.1 waren es 10. Wählbar sind Dauern von 3 bis 15 Sekunden in Ein-Sekunden-Schritten. Als Referenzen dienen Bilder für Figur, Produkt oder Stil, außerdem Bewegungsclips von bis zu drei Sekunden und Audio-Hinweise.

Google gibt an, Gesichter, Kleidung, Verpackungstypografie und Markenfarben blieben über verschiedene Kameraperspektiven konsistent. Das ist eine Herstellerangabe. Unabhängige Tests mit eigenem Referenzmaterial liegen nicht vor.

Offen ist die Verfügbarkeit im Detail. Die Quellen nennen abweichende Oberflächen, darunter AI Studio, Flow, Google Vids, die Gemini-App und Google Ads. Wahrscheinlich handelt es sich um unterschiedlich vollständige Auszüge der Ankündigung. Ob 1.2 auch auf Googles Enterprise-Plattform allgemein verfügbar ist, geht aus dem Material nicht hervor.

0,07 Dollar pro Sekunde bei 720p: Google nennt 30 Prozent Preissenkung

Für 720p-Video nennt Google 0,07 Dollar pro Sekunde und spricht von einer Senkung um 30 Prozent. Vergleichsbasis ist die Preisliste von Omni 1.1, die The Decoder mit 0,10 Dollar pro Sekunde bei 720p angibt. Dort standen außerdem 0,03 Dollar (360p), 0,15 Dollar (1080p) und 0,30 Dollar (4K). Ausdrücklich gelten die 1.2-Preise nur für 720p. Werte für 360p, 1080p und 4K unter 1.2 stehen im Material nicht.

Einen Clippreis nennt Google nicht. AlphaSignal rechnet einen 15-Sekunden-Clip bei 720p auf etwa 1,05 Dollar hoch (15 × 0,07 Dollar). Zusatzgenerierungen, Überarbeitungen und Varianten sind darin nicht enthalten.

Google empfiehlt einen gestuften Ablauf: Entwürfe in 360p oder 720p, Korrekturen einzelner Details per Folgebefehl statt Neugenerierung, und erst danach das Hochskalieren ausgewählter Clips auf 1080p oder 4K. Laut Herstellerangabe hält das die Kosten im großen Maßstab niedrig. Unklar bleibt, wie Edits abgerechnet werden und was das Hochskalieren kostet.

Dialog-Bearbeitung: Google nennt sie neu, andere Quellen kennen sie aus der Omni-Linie

Google schreibt, Omni 1.2 Flash „introduces“ mehrstufiges Bearbeiten im Dialog. AlphaSignal führt die Funktion ebenfalls als Neuerung von 1.2. Andere Darstellungen widersprechen dem. Metavert beschreibt die Omni-Linie seit der Google I/O im Mai 2026 als Modell, das Video mit Ton erzeugt und über mehrere Dialogrunden bearbeitet. BananaBanana nennt Dialog-Bearbeitung als Omni-Merkmal im Vergleich zu Sora.

Denkbar ist, dass 1.2 die Funktion lediglich erweitert. AlphaSignal betont, dass der Shot über Edits erhalten bleibe. Die Quellen trennen diese Fragen nicht, und eine Dokumentation fehlt im Material. Laut The Decoder brachte Omni 1.1 bereits Szenenerweiterung, Start- und Endframes sowie einen 360p-Entwurfsmodus.

Veo-3.1-Previews abgeschaltet, Omni ist der Ersatz auf der Gemini API

Wer auf der Gemini API noch die drei Veo-3.1-Preview-Modelle (Standard, Fast, Lite) nutzte, muss migrieren. Sie wurden am 22. Oktober 2026 abgeschaltet. Als Ersatz nennt das Material gemini-omni-1.1-flash. Veo 3.1 bleibt auf Google Cloud verfügbar. Die Sora-API von OpenAI wurde bereits am 24. September 2026 abgeschaltet.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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