Forschungsschiff NOVA startet Testbetrieb auf dem Rhein
UDE und DST taufen 15-Meter-Katamaran im Duisburger Hafen – Fokus auf Automatisierung und E-Antrieb
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Betreiber der NOVA sind die Universität Duisburg-Essen (UDE) und das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST).
- Die Idee für das Forschungsschiff entstand Ende 2020 beim DST in Duisburg.
- Die Rumpfformen wurden gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen simulationsgestützt optimiert und im Schlepptank validiert.
- Das Schiff wurde von Felleryachting(-Werft) gebaut.
- Der elektrische Antrieb stammt von Torqeedo: zwei Deep Blue 50i Motoren und vier Deep Blue Batteries 80.
- Die NOVA ist 15 Meter lang, ein Katamaran (Doppelrumpf) und kann Fracht sowie Passagiere transportieren.
Testbetrieb auf dem Rhein gestartet
Das Forschungsschiff NOVA der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) hat am 23. Mai 2025 offiziell den Forschungsbetrieb auf dem Rhein aufgenommen. Die Taufe fand im Hafen Duisburg statt; unter den Gästen war NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Die NOVA dient als flexible Forschungsplattform, um automatisierte Fahrfunktionen und batterieelektrischen Antrieb unter realen Bedingungen zu erproben – so sollen Besatzungen entlastet und Emissionen gesenkt werden.
Technische Eckdaten: 15-Meter-Katamaran mit Elektroantrieb
Die 15 Meter lange Katamaran-Bauweise bietet Stabilität und Platz für umfangreiche Sensorik. Der vollelektrische Torqeedo-Antrieb (zwei Deep Blue 50i Motoren, vier Deep Blue Batteries 80) ermöglicht realitätsnahe Tests zu Reichweite und Energiebedarf. Die Automatisierungsstufen 2 bis 3 zielen darauf ab, Fahr- und Navigationsprozesse zu automatisieren und die Besatzung zu entlasten.



