Feuerwehrmann baut mit KI-Assistenten Offline-Jagd-App
Ein Jäger ohne Programmierkenntnisse nutzt ChatGPT und Codex für eine Offline-App – und sucht jetzt Feldtester.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Der Entwickler bezeichnet sich als Jäger und Feuerwehrmann ohne traditionellen App-Entwicklungshintergrund.
- Er hat nach eigener Aussage ChatGPT und Codex genutzt, um eine iPhone-App namens PREDATOR zu entwickeln.
- Die App ist dafür ausgelegt, offline zu funktionieren und Lockrufe über einen Bluetooth-Lautsprecher abzuspielen, den der Jäger bereits besitzt.
- Der Anlass für die Entwicklung war, dass YouTube-Werbung Kojoten-Ansitze unterbrochen hat.
- Der nächste Schritt sind Feldtests mit echten Kojotenjägern; eine Feldtest-Seite ist verlinkt.
Feuerwehrmann baut mit KI-Assistenten Offline-Jagd-App
Ein Jäger und Feuerwehrmann ohne traditionellen App-Entwicklungshintergrund hat nach eigener Aussage die KI-Assistenten ChatGPT und Codex genutzt, um eine iPhone-App namens PREDATOR zu entwickeln. Da ihm klassische Programmierkenntnisse fehlen, setzt er auf die KI-Werkzeuge, um Code zu generieren und technische Hürden zu überwinden – von der ersten Idee bis zur funktionsfähigen App. Die Anwendung ist konsequent auf den Einsatz im Revier ausgelegt: Sie arbeitet vollständig offline, indem die Audiodateien der Lockrufe lokal im App-Speicher des iPhones abgelegt werden (etwa als komprimierte Audiodateien), sodass keine Internetverbindung nötig ist. Die Wiedergabe erfolgt über die iOS-Standard-Bluetooth-Audioausgabe an einen bereits vorhandenen Bluetooth-Lautsprecher, den der Jäger ohnehin mitführt – das spart Zusatzhardware und nutzt die gewohnte Reichweite im Gelände. Die Produktentscheidungen sind direkt aus seiner Jagdpraxis abgeleitet: keine Werbeunterbrechungen, eine zuverlässige Offline-Wiedergabe, eine einfache Bedienbarkeit mit Handschuhen und die Nutzung vorhandener Ausrüstung statt zusätzlicher Geräte. Genau diese Punkte unterscheiden die App von werbefinanzierten Streaming-Diensten, die im Feld oft unbrauchbar sind. Der Fall zeigt, wie weit ein einzelner Laie mit KI-gestützten Werkzeugen von der Idee bis zu einer mobilen Anwendung gelangen kann – ein Prozess, der früher Programmierkenntnisse und oft ein Team erforderte.
Feldtests mit Kojotenjägern gesucht
Auslöser für das Projekt war, dass YouTube-Werbung wiederholt Kojoten-Ansitze unterbrochen hat. Die plötzlichen Werbeclips zerstörten die nötige Stille und konnten die Kojoten verscheuchen, weil unerwartete Geräusche das Wild misstrauisch machen. Deshalb entwickelte er eine eigene App, die ohne Werbeunterbrechungen auskommt und offline zuverlässig funktioniert. Als nächsten Schritt sucht der Entwickler nun Feldtester aus der Praxis: echte Kojotenjäger, die die App im Einsatz erproben und Schwachstellen vor einer Veröffentlichung aufdecken sollen. Interessierte können über die verlinkte Feldtest-Seite teilnehmen. Das dort bereitgestellte Testprotokoll umfasst unter anderem die Bewertung der Audio-Qualität der Lockrufe, der Bedienbarkeit im Feld (auch mit Handschuhen oder bei Kälte), der Zuverlässigkeit der Offline-Wiedergabe und der Bluetooth-Verbindung. Die Rückmeldungen werden über die Seite gesammelt, um die App gezielt zu verbessern. Darüber hinaus richtet sich der Entwickler an andere Personen, die mit ChatGPT oder Codex bereits Software außerhalb ihres ursprünglichen beruflichen Hintergrunds veröffentlicht haben; ihn interessiert, was sich ändert, wenn ein Projekt auf reale Nutzer trifft statt nur auf dem eigenen Gerät zu laufen.



