Family Offices umgehen VC-Fonds für direkte KI-Deals
Direkte KI-Investments statt langjähriger Fondsbindung
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Family Offices umgehen zunehmend blind-pool-Fondsstrukturen und investieren direkt in KI-Unternehmen oder kaufen bestehende Anteile, um ohne langjährige Fondsbindung Engagement zu erhalten.
- Bernard Arnaults Family Office/VC-Firma Aglaé Ventures tätigte 2024 fünf KI-Investitionen; die Finanzierungsrunden summierten sich auf über 300 Mio. US-Dollar, darunter 220 Mio. Dollar für H (ehemals Holistic AI) bei einer Bewertung von 370 Mio. Dollar.
- Indische Family Offices investierten bis September dieses Jahres rund 259 Mio. US-Dollar in GenAI; Premji Invest war an drei der vier großen KI-Investitionen 2024 beteiligt und finanzierte u.a. Hugging Face, Hippocratic AI, Cohesity, Enveda, SpotDraft, Pixis, Icertis, Questt und Binocs.
- Laut PwC werden Family Offices zunehmend professioneller und spezialisierter und treten als bedeutende Akteure in einer wachsenden Bandbreite von Investment-Deals auf; die Studie analysiert über 11.000 Family Offices.
- Laut JPMorgan-Bericht vertrauen Family Offices zunehmend externe Investmentfunktionen aus; die Erhebung umfasst 333 Family Offices aus 30 Ländern.
- Alternative Anlagen machen laut UBS rund 42 Prozent des durchschnittlichen Family-Office-Portfolios aus.
Family Offices umgehen VC-Fonds für direkte KI-Deals
Family Offices umgehen zunehmend blind-pool-Fondsstrukturen und investieren direkt in KI-Unternehmen oder kaufen bestehende Anteile, um ohne langjährige Fondsbindung Engagement und schnelle Renditen zu erhalten. Laut Djoann Fal von Atlas Capital priorisieren sie schnelle Wertsteigerung: Ein Deal mit dreifacher Rendite in drei Monaten schlägt einen mit gleicher Rendite in drei Jahren. Alternative Anlagen machen laut UBS rund 42 Prozent des Portfolios aus; Deloitte bezifferte das verwaltete Vermögen 2024 auf etwa 5,5 Billionen Dollar. Bis 2030 soll das verwaltete Vermögen auf mindestens 9,5 Billionen Dollar wachsen.
Aglaé Ventures als Beispiel für direkte KI-Investments
Ein Beispiel ist Aglaé Ventures, das Family Office und die VC-Firma von Bernard Arnault. Laut Daten von Fintrx tätigte Aglaé 2024 fünf KI-Investitionen; die Finanzierungsrunden summierten sich auf über 300 Millionen US-Dollar. Die größte Runde war 220 Millionen Dollar für H (ehemals Holistic AI) bei einer Bewertung von 370 Millionen Dollar.



