McKinsey erweitert Rekrutierung für Tech-Profile
KI-Stellenanteil steigt trotz Stellenrückgang bei Consultingfirmen
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- McKinsey erweitert seine Rekrutierungskanäle und stellt nun Kandidaten aus nicht-traditionellen Bildungshintergründen ein, darunter Mathematiker, Informatik-Promovierte, Startup-Gründer ohne Abschluss und Personen mit Technologie-Erfahrung.
- Bei sieben führenden Consultingfirmen (inkl. McKinsey) sank die Gesamtzahl der Stellenausschreibungen im Jahr bis Mai 2026 um etwa 24 %, während der Anteil der AI-bezogenen Stellen von 1,4 % auf 5 % stieg.
- Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen für 'forward-deployed engineers' stieg bei diesen sieben Firmen im selben Zeitraum von null auf 1.404.
- McKinsey setzt bei einigen Bewerbern das interne KI-Tool Lilli im Interviewprozess ein, um die Fähigkeit zur Arbeit mit KI zu testen.
- McKinsey CEO Bob Sternfels sagt, die Firma nutze KI zur Analyse von 20 Jahren Einstellungsdaten und priorisiere nun Resilienz statt perfekter akademischer Leistungen, da frühere Auswahlkriterien verzerrt waren.
- McKinsey hat die Zahl seiner AI-Agenten innerhalb von 18 Monaten von etwa 3.000 auf etwa 20.000–25.000 erhöht und strebt eine Parität zwischen menschlichen Mitarbeitern und AI-Agenten an.
McKinsey öffnet Rekrutierung für Tech-Profile
McKinsey & Company weitet seine Rekrutierung gezielt auf Kandidaten aus nicht-traditionellen Hintergründen aus. Der Schritt resultiert aus dem wachsenden Bedarf an KI- und Technologie-Expertise, um die zunehmende Anzahl KI-getriebener Kundenprojekte zu besetzen. Nach Angaben von Ben Ellencweig, Leiter der KI-Division QuantumBlack, stellt die Firma nun Mathematiker, Informatik-Promovierte, Gründer ohne Abschluss und Personen mit Technologie-Erfahrung ein. Im Bewerbungsprozess kommt bei einigen Kandidaten das interne KI-Tool Lilli zum Einsatz, um die Fähigkeit zur Arbeit mit KI zu testen.
KI-Stellenanteil steigt trotz Stellenrückgang
Bei sieben führenden Consultingfirmen sank die Gesamtzahl der Stellenausschreibungen im Jahr bis Mai 2026 um etwa 24 Prozent. Der Rückgang der Gesamtstellen spiegelt ein Abschwächen der klassischen Beratungsnachfrage wider, während die steigende Nachfrage nach KI-Kompetenzen die Zunahme spezialisierter AI-Stellen und Forward-Deployed-Engineer-Positionen erklärt. Gleichzeitig stieg der Anteil KI-bezogener Stellen von 1,4 auf 5 Prozent. Die Zahl der ausgeschriebenen Positionen für Forward-Deployed-Engineers wuchs im selben Zeitraum von null auf 1.404. Das zeigt eine Analyse der Arbeitsmarktdatenfirma Draup.



