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Call-Center-Jobs auf den Philippinen fast verdoppelt

IBPAP-Daten zeigen Anstieg auf zwei Millionen – trotz KI

· Veröffentlicht: 01.09.2026 ·1 Min Lesezeit
Call-Center-Jobs auf den Philippinen fast verdoppeltMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Die Call-Center-Beschäftigung auf den Philippinen ist von 2016 bis 2025 jedes Jahr gestiegen und hat sich auf etwa 2 Millionen fast verdoppelt.
  • Die Philippinen haben Indien vor etwa 15 Jahren als größten Call-Center-Arbeitgeber abgelöst.
  • Philippinische Call-Center-Mitarbeiter verdienen zwischen 15.000 und über 120.000 PHP pro Monat (ca. 243 bis 1.948 US-Dollar); der durchschnittliche Monatslohn in den USA liegt bei etwa 2.866 US-Dollar.
  • Salesforce-CEO Marc Benioff sagte im September 2025, das Unternehmen habe 4.000 Kundenservice-Stellen gestrichen.
  • Die philippinische IT-BPM-Branche erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 40 Milliarden US-Dollar und beschäftigte 1,9 Millionen Menschen, ein Plus von 5% bzw. 4% gegenüber 2024.
  • Nur 14,9% der philippinischen Unternehmen nutzen derzeit KI-Tools.

Die Call-Center-Beschäftigung auf den Philippinen stieg von 2016 bis 2025 jährlich und hat sich auf etwa zwei Millionen fast verdoppelt, belegt durch IBPAP-Daten, zitiert von Torsten Slok. Grund ist die Verlagerung in Niedriglohnländer: Wegen niedrigerer Löhne und Lebenshaltungskosten sind die Arbeitskosten dort deutlich geringer als in den USA, was Unternehmen mehr Jobs dorthin verlagern lässt. Slok verweist zudem auf sinkende Arbeitslosenquoten in den Philippinen und Indien – trotz KI-Einführung –, was darauf hindeutet, dass KI Arbeitsplätze nicht verdrängt, da sonst die Arbeitslosigkeit steigen müsste. Die Philippinen lösten Indien vor etwa 15 Jahren als größten Call-Center-Arbeitgeber ab.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. fortune.com ↗

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