Apple startet den KI-Assistenten "Intelligent Assistant" als Beta in Keynote, Pages und Numbers
Der dokumentbewusste Assistent ist Creator-Studio-Abonnenten vorbehalten und unterstützt MCP. Die Quellen nennen unterschiedliche Starttermine. Zum Datenschutz fehlen Angaben.
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◆ Fakten auf einen Blick
- Apple stellte am 27. Oktober 2026 KI-Funktionen in Beta für Keynote, Pages und Numbers vor.
- Der Assistent „Intelligent Assistant“ berücksichtigt den Kontext des geöffneten Dokuments.
- Er basiert auf KI-Modellen von Apple und OpenAI.
- Der Assistent ist als Beta für Abonnenten von Apple Creator Studio verfügbar.
- Er läuft auf Apple-Intelligence-fähigen Geräten mit iOS 27, iPadOS 27 oder macOS 27 oder neuer.
Apple startet „Intelligent Assistant“ als Beta für Creator-Studio-Abonnenten
Apple hat am 27. Oktober 2026 in einer Pressemitteilung neue KI-Funktionen für Keynote, Pages und Numbers vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Assistent „Intelligent Assistant“. Er liest den Kontext des geöffneten Dokuments. Laut Berichten stützt er sich auf KI-Modelle von Apple und OpenAI.
Der Assistent läuft als Beta und richtet sich an Abonnenten von Apple Creator Studio. Vorausgesetzt werden Geräte mit Apple Intelligence, auf denen iOS 27, iPadOS 27 oder macOS 27 oder neuer läuft. Er öffnet sich als Panel neben dem Dokument, aufgerufen über eine Schaltfläche in der Toolbar.
Apple nennt die Updates „transformative“. Das ist eine Selbstbeschreibung des Herstellers und keine überprüfte Bewertung. Ebenfalls als Herstellerangabe zu lesen: Weil der Assistent den Dokumentkontext versteht, müssten Nutzer keine Inhalte in andere Apps kopieren. Wie gut die Funktion arbeitet, zeigen erst unabhängige Praxistests.
Folien animieren, Texte umbauen, Formeln per natürlicher Sprache: Das kann der Assistent
In Keynote soll der Assistent Folien gestalten, animieren und verfeinern. Außerdem erstellt er Präsentatornotizen und erzeugt Bilder und Formen. Als Beispiele für Startvorschläge nennt der Bericht „Write speaking points for these slides“, „Help me animate my slides“ und „Give me a summary of this presentation“.
In Pages schreibt der Assistent erste Entwürfe und einzelne Abschnitte. Er ordnet den Text neu, überarbeitet ihn und passt den Ton an. Bilder und Formen lassen sich auch hier per natürlicher Sprache erzeugen.
Numbers erhält Berechnungen und Formeln per natürlicher Sprache. Der Assistent organisiert und visualisiert Daten und schlägt Diagrammtypen vor, deren Vorschau per Fingertipp erscheint. Er erzeugt Tabellen, auch auf Basis von Allgemeinwissen.
In allen drei Apps kann er im Web nach Informationen suchen und sie ins Dokument übernehmen. Zusätzlich erklärt er erweiterte Funktionen und macht Vorschläge.
Ab macOS 27 oder neuer unterstützen die Apps außerdem das Model Context Protocol (MCP). Darüber können KI-Agenten von Drittanbietern Keynote, Pages und Numbers ansteuern.
Gratis-Apps, Abo für 12,99 Dollar und ein ungeklärter Starttermin
Die Apps bleiben kostenlos nutzbar. Erstellen, Ansehen und Bearbeiten sowie die Echtzeit-Zusammenarbeit in Pages erfordern kein Abo. Die Intelligenzfunktionen und Premium-Inhalte gehören zu Apple Creator Studio. Laut Apple kostet es 12,99 Dollar im Monat oder 129 Dollar im Jahr, jeweils nach einem Gratismonat. Family Sharing erlaubt bis zu fünf weitere Personen. Beim Kauf eines iPad oder Mac gibt es drei Monate gratis.
Der Starttermin bleibt offen. MacRumors schreibt, Apple habe den Assistenten „heute“ hinzugefügt, er sei als Beta für Abonnenten verfügbar. Aiformortals.co berichtet dagegen von einem kostenlosen Update im November und formuliert „when it arrives“. Der vorliegende Ausschnitt der Pressemitteilung nennt kein Datum. Der Wortlaut der Primärquelle müsste geprüft werden.
Auch zum Datenschutz fehlen Angaben. Zum neuen Assistenten liegen keine spezifischen Informationen vor. Apples allgemeine Aussagen zu Apple Intelligence und Private Cloud Compute sowie die generischen OpenAI-Angaben zur ChatGPT-Einbindung beziehen sich nicht auf diesen Assistenten. Sie lassen sich nicht auf ihn übertragen.



