Anthropic testet neue Projects-Version in Claude Code mit parallelen Cloud-Threads
Ein Projekt ist eine einzige Konversation, aus der Claude parallele Cloud-Threads startet. Die automatische Erkennung von Abhängigkeiten und API-Keys stammt bislang nur aus einer Quelle.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Anthropic rollt eine neue Version von Projects als Beta schrittweise aus, beginnend mit Claude Code.
- Claude teilt Arbeit in parallele Cloud-Threads auf, die auch bei geschlossenem Laptop weiterlaufen.
- Die Beta gilt für ausgewählte Pro- und Max-Abonnenten mit Claude Code; andere können sich auf eine Warteliste setzen.
- Projects verbrauchen das Nutzungskontingent des Plans wie jede andere Claude-Nutzung.
- Der Ultra-Plan ist der umbenannte Max-20x-Plan für 200 $ pro Monat mit der zehnfachen wöchentlichen Pro-Nutzung.
Projects-Beta startet in Claude Code mit parallelen Cloud-Threads
Anthropic rollt eine neue Version von Projects als Beta schrittweise aus, zunächst in Claude Code. Laut Anthropic-Hilfeseite besteht ein Projekt aus einer einzigen Konversation. Nutzer beschreiben die Aufgabe, Claude zerlegt sie in parallele Threads, die in der Cloud laufen. Die Threads arbeiten weiter, wenn der Laptop zuklappt.
Jeder Thread startet mit den Dateien, Repositories, Anweisungen und dem Memory des Projekts. Die Library sammelt hochgeladene Dateien und solche, die Claude erzeugt. Die Projekteinstellungen bestimmen, welche Cloud-Umgebung ein Thread verwendet.
Anthropic nennt drei Einsatzfelder: Ziele über viele Repositories, dauerhaft gepflegte Arbeitsbereiche sowie Builds oder Migrationen, die eine einzelne Session sprengen. Claude kann dafür pro Repository einen eigenen Thread mit eigenem Pull Request starten. Eine Regel, etwa der Ziel-Branch, gilt dann für alle Threads zugleich.
Cryptobriefing berichtet zusätzlich, Claude scope Projekte, verteile die Arbeit auf Threads, koordiniere deren Abhängigkeiten und prüfe die Ergebnisse nach Abschluss. Der Rollout habe demnach Mitte bis Ende September 2026 begonnen. Diese Angaben stammen allein aus dem Bericht des Portals.
Zugang: Ausgewählte Pro- und Max-Nutzer, Warteliste für den Rest
Nach Anthropic erhalten zunächst ausgewählte Pro- und Max-Abonnenten, die Claude Code nutzen, Zugang zur Beta. Weitere Nutzer dieser Pläne folgen im Rollout, danach Chat, Cowork, Team und Enterprise. Wer noch keinen Zugang hat, kann sich auf eine Warteliste setzen.
Der Ultra-Plan ist der umbenannte frühere Max-20x-Plan und kostet 200 $ im Monat. Bestehende Max-20x-Abonnenten wurden ohne Preisänderung automatisch umgestellt. Cloud-Sessions von Claude Code gibt es für Pro, Max, Ultra und Team. Enterprise-Nutzer benötigen Premium- oder Chat+Claude-Code-Seats.
Bestehende Projects in Chat und Cowork bleiben unverändert. Auf Pro und Max werden sie hochgestuft, sobald der Rollout diese Bereiche erreicht. Projects zehren vom regulären Nutzungskontingent des Plans.
Cryptobriefing schreibt abweichend, das Feature stehe Pro-, Max- und Ultra-Abonnenten offen, bestehende Projects würden automatisch migriert. Anthropic dagegen nennt ausdrücklich ausgewählte Nutzer, eine Warteliste und eine spätere Hochstufung.
Automatische Erkennung von Keys und Abhängigkeiten: nur eine Quelle
Die weitestgehende Aussage stammt ebenfalls von Cryptobriefing. Demnach erkennt Claude in Cloud-Sessions die Abhängigkeiten eines Projekts und die nötigen API-Keys und verwaltet Keys sowie Umgebungseinstellungen.
In den vorliegenden Anthropic-Auszügen findet sich davon nichts. Dort geht es um Umgebungsvariablen, Setup-Skripte und Netzwerk-Secrets, die Nutzer selbst konfigurieren. Sessions verwenden die Secrets, ohne sie einzusehen. Die Default-Umgebung, die bei der Einrichtung entsteht, legt weder Variablen noch ein Setup-Skript fest. Eine Primärquelle für die automatische Erkennung liegt nicht vor.
Ob die Funktion neu ist oder bestehende Möglichkeiten bündelt, lässt sich nicht beurteilen. Ein Vergleich mit dem Vorgängerstand ist mit dem Material ebenfalls nicht möglich. Denkbar ist, dass Anthropic das Feature auf Seiten dokumentiert, die nicht vorliegen. Ebenso kann der Bericht die Beta ungenau wiedergeben.
Teams, die Zugangsdaten in Cloud-Umgebungen hinterlegen, sollten prüfen, wie diese Keys dort tatsächlich behandelt werden. Auf eine automatische Verwaltung sollten sie sich nicht verlassen.



