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NYT Cooking ergänzt Rezepte um einen KI-Assistenten, zunächst nur für iOS

Das Textfeld erstellt Varianten in einem eigenen Tab und lässt das Original unberührt. Die Angaben stützen sich auf eine einzige Fachquelle, eine Ankündigung der NYT liegt nicht vor.

· Veröffentlicht: 07.11.2026 ·2 Min Lesezeit
NYT Cooking ergänzt Rezepte um einen KI-Assistenten, zunächst nur für iOSMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Laut hyper.ai kann der Assistent Ersatzzutaten nennen und Rezepte für andere Portionen umrechnen.
  • Er passt Ernährungsanforderungen wie vegan oder glutenfrei an und schlägt Gerätealternativen vor.
  • Das Originalrezept bleibt unverändert; die Version erscheint in einem separaten Tab, geänderte Zutaten und Schritte sind hervorgehoben.
  • Im iOS-App-Store kostet die NYT Cooking App 4,99 $ monatlich oder 39,99 $ jährlich.
  • Die Rezeptdatenbank umfasst laut App-Store-Beschreibung über 20.000 Rezepte.

NYT Cooking ergänzt Rezepte um einen KI-Assistenten, zunächst nur für iOS

NYT Cooking hat einen KI-Assistenten eingeführt. Er erscheint als Textfeld auf Rezeptseiten und steht zum Start ausschließlich Abonnenten auf iOS offen. Das Fachmedium hyper.ai meldet dies unter Berufung auf die New York Times. Eine eigene Ankündigung der Zeitung gibt es nicht. Die Angaben sind deshalb nicht aus erster Hand bestätigt.

Laut hyper.ai beantwortet der Assistent Fragen zu Ersatzzutaten und rechnet Rezepte auf andere Portionsgrößen um. Außerdem passt er Gerichte an Ernährungsweisen wie vegan oder glutenfrei an, schlägt Alternativen für Küchengeräte vor und wandelt Maßeinheiten um. Zu Android und zum Web fehlen Angaben in der Quelle. Beide Plattformen sind offenbar vorerst nicht berücksichtigt, sofern die Darstellung zutrifft.

Zum Preis liegen keine Angaben vor. Der App-Store-Eintrag der NYT-Cooking-App nennt 4,99 Dollar im Monat oder 39,99 Dollar im Jahr sowie mehr als 20.000 Rezepte. Der Assistent taucht in diesem Eintrag nicht auf. Die Preise beschreiben also den bisherigen Funktionsumfang. Ob der Assistent extra kostet, bleibt offen.

Das Originalrezept bleibt unverändert, Änderungen erscheinen im eigenen Tab

Der Assistent überschreibt kein Originalrezept. Er erstellt eine neue Version in einem separaten Tab und hebt geänderte Zutaten und Schritte hervor. Leser können die Abweichungen so mit der Vorlage vergleichen, ohne dass etwas verloren geht.

Nach Angaben der NYT, wiedergegeben von hyper.ai, wurde das Werkzeug teilweise mit Nutzerkommentaren von NYT Cooking trainiert. Dort tauschen Leser seit Langem Zutaten aus, korrigieren Techniken und passen Rezepte an. Die App zeigt solche Hinweise schon heute. Laut App-Store-Beschreibung enthalten Rezeptnotizen Ratschläge zum Zutatentausch. Hinzu kommen Bewertungen sowie Rezensionen und Tipps anderer Nutzer.

Der Anbieter Recipy behauptet pauschal, KI-Rezeptgeneratoren lernten nur aus dem Rezepttext; die Kommentarbereiche hätten die Anbieter ungenutzt gelassen. Diese Aussage bezieht sich nicht auf den NYT-Assistenten. Zudem bewirbt Recipy ein Konkurrenzprodukt. Unklar bleibt, in welchem Umfang die Kommentare tatsächlich ins Training einflossen.

Im Test bei Alltagsgerichten brauchbar, beim Backen ist Vorsicht geboten

In den Tests von hyper.ai lieferte der Assistent bei alltäglichen Küchenproblemen brauchbare Ergebnisse. Er ersetzte fehlende Kräuter und passte Garzeiten für andere Hähnchenteile an. Außerdem baute er ein Bundt-Cake-Rezept für Muffins um. Ein Rezept für Hähnchen mit Reis schrieb er auf Hähnchenstreifen, grüne Bohnen und rote Zwiebeln um. Der Autor nennt das Ergebnis ein brauchbares Gericht. Er ordnet das Werkzeug als nützlichen Sous-Chef für Alltagsimprovisation ein. Beim Backen sei dagegen Vorsicht geboten.

Dabei handelt es sich um eine einzelne Quelle. Der Beleg zu den Problemen beim Backen ist nur im Anriss sichtbar, Details lassen sich nicht prüfen. Offen bleibt, ob es das erste KI-Feature von NYT Cooking ist oder ob ein Vorläufer existierte. Äußerungen von Rezeptautoren und Redaktion liegen ebenfalls nicht vor.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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