AMD-Rechenzentrumsumsatz wächst um 107 Prozent, Helios-Rack mit Microsoft als Großkunde
Starkes KI-Geschäft treibt AMDs Rechenzentrumssparte – Microsoft setzt auf neues Helios-System mit CDNA-5-Architektur und HBM4-Speicher.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- AMD hat das Helios-Rack-System für KI entwickelt.
- Helios nutzt die AMD CDNA 5 Architektur und HBM4-Speicher.
- Ein Helios-Rack enthält 72 AMD Instinct MI455X GPUs.
- Helios bietet bis zu 31 TB HBM4 pro Rack und 19,6 TB/s Speicherbandbreite pro GPU.
- Supermicro bietet eine Helios-Plattform an.
- HPE bietet einen AMD Helios AI Rack an.
AMD-Rechenzentrumsumsatz wächst um 107 Prozent
Laut einem Bericht von SiliconANGLE wuchs der Umsatz von AMD im Rechenzentrumssegment im zweiten Quartal um 107 Prozent. Der Gesamtumsatz soll 11,54 Milliarden US-Dollar betragen haben, ein Plus von 50 Prozent. Das starke Wachstum wurde durch die hohe Nachfrage nach KI-Beschleunigern wie den Instinct-GPUs getrieben, die zunehmend für Training und Inferenz großer KI-Modelle eingesetzt werden. Eine offizielle Bestätigung durch AMD steht noch aus.
Helios-Rack-System mit Microsoft als erstem Großkunden
AMD treibt die Einführung des Helios-Rack-Systems voran. Die Plattform basiert auf der CDNA-5-Architektur, nutzt HBM4-Speicher und enthält 72 GPUs. Microsoft wird Helios in Azure einsetzen, um Kunden mehr Leistung, Skalierbarkeit und Auswahl für KI-Anwendungen zu bieten. Das System liefert hohe Bandbreite und ist für groß angelegte KI-Trainings- und Inferenz-Workloads optimiert. Bei der GPU-Bezeichnung gibt es widersprüchliche Angaben: Supermicro und AMD nennen sie MI455X, HPE spricht vom MI450 – möglicherweise handelt es sich um verschiedene Konfigurationen oder einen Tippfehler. Zudem passen die von SiliconANGLE genannten 11,54 Mrd. USD Gesamtumsatz nicht zu früheren offiziellen AMD-Zahlen (5,8 Mrd. USD im zweiten Quartal 2024); die Diskrepanz könnte auf unterschiedliche Berichtszeiträume oder Schätzungen zurückgehen.



