GPT-5.6: Nutzer meldet überhöhte Token-Zählung und Abrechnungsfehler
Ein Fehler in der Token-Zählung führt zu überhöhten Abrechnungswerten.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Ein Nutzer meldete bei GPT-5.6 (Responses API) eine Diskrepanz zwischen gemeldeten und tatsächlich generierten Output‑Tokens.
- Die Beobachtung basiert auf 1.054 API‑Aufrufen, die die Reasoning‑Funktion nutzten.
- Der Wert usage.output_tokens sei stark überhöht und könne zu fehlerhaften Abrechnungen führen.
- Reasoning‑Tokens werden pro Reasoning‑Item in der Ausgabe erneut aufsummiert, anstatt nur die erzeugten Tokens zu zählen.
Bericht: GPT-5.6 weist überhöhte Output-Token aus
Ein Nutzer hat bei GPT-5.6 (Responses API) eine massive Diskrepanz zwischen den von der API gemeldeten und den tatsächlich generierten Output-Tokens festgestellt. Der Wert usage.output_tokens sei stark überhöht, was zu fehlerhaften Abrechnungen führen könne. Die Beobachtung basiert auf 1.054 API-Aufrufen mit Reasoning-Funktion.
Technische Ursache: Reasoning-Tokens mehrfach gezählt
Laut dem Nutzer werden die Reasoning-Tokens pro Reasoning-Item in der Ausgabe erneut aufsummiert, anstatt nur die tatsächlich generierten Token zu zählen. Da GPT-5.6 mehrere Reasoning-Items pro Antwort ausgeben kann, vervielfacht sich der Fehler und bläht den usage.output_tokens-Wert auf.
Token-Fresser oder Produktivitätswunder?
Während thehashimwarren in r/codex trotz zweifacher Limit-Sperre von der Leistung schwärmt – Sol habe gelöschte Dateien gefunden und eine komplette Website-Migration gestemmt –, schlägt peakedtooearly kritischere Töne an: Selbst bei moderater Nutzung sei das Stundenkontingent auf dem 100-Dollar-Tarif rasant geschmolzen, sodass 5.5 für den Alltag und 5.6 nur noch für knifflige Planung tauge. Dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, zeigt der Hinweis von dexterthebot, der die Berichte als bekanntes Problem „GPT 5.6 Model Performance Degradation & High Token Consumption“ einordnet – offenbar kämpft OpenAI mit unerwartet hohem Token-Verbrauch, der bei Nutzern als Abrechnungsfehler ankommt.



