Unitree zeigt Sicherheitshumanoiden H2-X im Kung-Fu-Video: Die Angaben bleiben größtenteils ungeprüft
Der Hersteller präsentiert den H2-X als Wächter für Patrouille und Notfalleinsatz. Wie viel der Vorführung autonom, ferngesteuert oder inszeniert ist, bleibt offen.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Unitree stellt den H2-X („Kung Fu Legend: Guardian“) für Patrouille, Schutz und Notfalleinsatz vor.
- Der H2-X baut auf dem Humanoiden H2 auf.
- Laut Unitree hält der H2-X etwa 8 Stunden durch, das Basismodell H2 etwa 3.
- Das Basismodell H2 ist etwa 1,8 m groß, wiegt rund 70 kg und hat 31 Freiheitsgrade.
- Unitree hat für den H2-X weder Preis, Verkaufsstart noch Datenblatt veröffentlicht.
Unitree zeigt den H2-X als „Kung Fu Legend Guardian“ für Patrouille und Notfalleinsatz
Unitree Robotics hat den H2-X am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, in einem eigenen Video vorgestellt. Der Humanoide heißt beim Hersteller „Kung Fu Legend Guardian“. Er ist eine Sicherheitsvariante des H2. Das Basismodell misst rund 1,8 Meter, wiegt etwa 70 Kilogramm und hat 31 Freiheitsgrade. Ob der H2-X diese Werte übernimmt, hat das Unternehmen nicht bestätigt.
Unitree positioniert den Roboter für Patrouille, Schutz und Notfalleinsatz, nicht für Fabrik- oder Lagerarbeit. In der Vermarktung soll der H2-X ein „Guardian“ sein, der „dient und beschützt“. Das ist eine Herstellerformulierung. Eine geprüfte Eigenschaft ist sie nicht.
Tür, Backflip, Fahrzeug: Was das Video zeigt und was offen bleibt
Das Video zeigt, wie der H2-X Autotüren eintritt und dabei beschädigt. Nach einem Sprung von einer Plattform, die mit vier Metern beschriftet ist, landet er einen Backflip. Außerdem wehrt er einen bewaffneten Eindringling ab, schiebt eine Person vor einem herannahenden Auto zur Seite und hebt das Vorderteil eines Fahrzeugs an, damit ein Dummy geborgen werden kann.
Unitree schreibt in der Bildunterschrift, das Material sei echt und nicht beschleunigt. Das ist eine Herstellerangabe. Ungeschnittenes Rohmaterial oder eine Live-Vorführung liegen nicht vor.
Laut Interesting Engineering und Techeblog sind die Rettungsszenen inszeniert. Beide Berichte nennen Requisiten, einen Dummy und Darsteller. Kommentatoren vermuten zudem, das Auto sei außerhalb des Bildes bereits gestützt. Dann wäre das Anheben nicht allein die Kraft des Roboters. Angaben zu Fahrzeug, Last und Aufbau fehlen.
Die Berichte widersprechen sich bei der Waffe des Eindringlings. Ein Bericht nennt ein Messer, andere einen Stock. Techeblog spricht nur von einer „bewaffneten Figur“. Unitree hat nicht gesagt, ob die Szenen autonom, ferngesteuert oder geskriptet ablaufen.
Acht Stunden nur im Stand, Preis und Datenblatt fehlen
Laut Unitree hält der H2-X etwa acht Stunden durch, der H2 etwa drei. Laut Bildunterschrift im Video, auf die sich Interesting Engineering und SCMP berufen, gilt die Angabe nur für die Stehzeit. Wie lange der Roboter in Bewegung läuft, bleibt offen. Andere Berichte geben die acht Stunden ohne diese Einschränkung wieder.
Preis, Verkaufsstart und ein eigenes Datenblatt hat Unitree nicht veröffentlicht. Die Seite originofbots.com nennt eine Schätzung von 29.900 bis 60.000 US-Dollar. Eine erkennbare Grundlage dafür gibt es nicht, die Zahl ist unbelegt. Unitree rät, im Betrieb zwei bis drei Meter Abstand zu den Robotern zu halten.



