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Perplexity startet Teammates: KI-Agenten, die zwischen Aufträgen bestehen bleiben

Die persönlichen Agenten setzen auf Perplexity Computer auf und laufen über Automationen. Zunächst sind sie nur für Max-Abonnenten im Web verfügbar. Unabhängige Tests zu Genauigkeit und Zuverlässigkeit gibt es bislang nicht.

· Veröffentlicht: 07.11.2026 ·2 Min Lesezeit
Perplexity startet Teammates: KI-Agenten, die zwischen Aufträgen bestehen bleibenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Perplexity stellt Teammates als persönliche Agenten für langlaufende Arbeit vor.
  • Teammates arbeiten innerhalb von Perplexity Computer mit den Tools und Dateien der Nutzer.
  • Teammates sind zunächst nur für Max-Abonnenten im Web verfügbar.
  • Teammates bleiben dauerhaft verfügbar und laufen laut Perplexity über Automationen.
  • Nutzer steuern Teammates in natürlicher Sprache und werden bei Rückfragen direkt benachrichtigt.

Teammates bleiben bestehen, wo Computer-Sitzungen endeten

Perplexity hat am Donnerstag „Teammates“ gestartet. Dahinter stehen persistente persönliche KI-Agenten, die auf Perplexity Computer aufsetzen. Sie sollen laufende Projekte übernehmen und merken sich Arbeitsverlauf und Kontext. Nach dem Anlegen sind sie in eigenen Threads innerhalb von Perplexity dauerhaft ansprechbar.

Der Unterschied zu Computer liegt in der Dauerhaftigkeit. Computer kam im Februar auf den Markt. Laut Digital Trends lief der Agent in temporären Sandbox-Sitzungen, die nach jedem Job verschwanden. Teammates bleiben dagegen bestehen. Nach Angaben von Perplexity sollen sie über Automationen laufen und rund um die Uhr arbeiten können, auch wenn der Nutzer nicht am Rechner sitzt. Ob die Funktion über Name und Persistenz hinaus technisch neu ist, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht beurteilen.

Perplexity zufolge sollen Teammates Projekte planen und koordinieren. Ändern sich die Prioritäten, wechseln sie die Aufgabe. Ergebnisse legen sie zur Prüfung vor. Nutzer können die Arbeit einsehen und in natürlicher Sprache lenken. Bei Rückfragen oder Fortschrittsmeldungen benachrichtigt der Agent sie direkt.

Als Beispielrollen nennt das Unternehmen Ads Manager, Engineer, QA Engineer und Legal Research Assistant. Die Agenten sollen etwa Bugs triagieren, Daten analysieren oder A/B-Tests managen. Im Legal-Beispiel liest der Agent einen Vertrag, vergleicht ihn mit anderen Dokumenten, markiert Probleme und entwirft eine Antwort. Teammates arbeiten außerdem mit anderen Teammates zusammen und können Kolleginnen und Kollegen über Slack anschreiben.

In der Demo erkennt ein Ads-Teammate Creator-Anzeigen, die das Zielniveau bei den Kundengewinnungskosten unterschreiten. Es bereitet eine größere Kampagne vor. Eine Vertragsverlängerung schickt es an die Rechtsabteilung. Die Markendirektorin legt danach fest, dass der Agent das künftig ohne Rückfrage erledigen soll.

Nur für Max-Abonnenten im Web, Genauigkeit bislang ungeprüft

Teammates sind zunächst nur für Max-Abonnenten im Web verfügbar. Bei Computer war es im Februar genauso. Perplexity-CEO Aravind Srinivas beschreibt sie als persistente Kollegen, die Verantwortung übernehmen und Aufgaben Ende-zu-Ende erledigen. Das Unternehmen nennt sie „proaktiv by design“. Sie seien nach eigenen Angaben auf Genauigkeit ausgelegt. Das sind Herstellerangaben. Unabhängige Tests zu Genauigkeit und Zuverlässigkeit liegen bislang nicht vor. Belege zu Kundenbeispielen oder zur Zeitersparnis fehlen ebenfalls.

PCMag ordnet den Start so ein, dass Perplexity damit Anthropic, OpenAI und Microsoft bei Agenten für komplexe Arbeitsprojekte folgt. Dauerhafte Freigaben und die Kommunikation mit Kollegen über Slack werfen für Teams und IT-Abteilungen Fragen zu Berechtigungen und Kontrolle auf. Das gilt besonders für die Demo, in der ein Agent eine Aufgabe künftig ohne Rückfrage ausführt.

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Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

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