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Pekinger AI-Safety-Residency nimmt bis 6. November Bewerbungen an

Das Beijing AI Safety Hub sucht Forschende für die Spring-2027-Residency. Ob der Hub mit dem Tsinghua-„Qingzhi AI Security Hub“ identisch ist, bleibt offen.

· Veröffentlicht: 21.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Pekinger AI-Safety-Residency nimmt bis 6. November Bewerbungen anMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Tsinghua startete am 15. Juli den Qingzhi AI Security Hub auf dem Pekinger Campus.
  • Der Hub hat vier Programme: Büroraum, Forschendenbesuche, Nachwuchsförderung und beidseitigen Austausch.
  • Schwerpunkte sind Alignment, Evaluation, Interpretierbarkeit und Modellierung von Kontrollverlust-Risiken.
  • Der Hub soll im Qingzhi Park angesiedelt werden.
  • Die Spring-2027-Residency läuft etwa drei Monate ab April 2027, Bewerbungsschluss ist der 6. November 2026.

Bewerbung für Pekinger AI-Safety-Residency läuft bis 6. November

Das Beijing AI Safety Hub (BASH) sucht Teilnehmende für seine Spring-2027-Residency. Bewerbungsschluss ist der 6. November 2026. Geprüft wird fortlaufend. Das Programm dauert rund drei Monate und startet im April 2027. Eine Herbst-Residency läuft bereits.

Die Angaben stammen aus einem LessWrong-Beitrag, der sich auf FAQ und Bewerbungsformular des Hubs stützt. Eine Bestätigung durch den Hub selbst liegt im Material nicht vor.

Angesprochen sind technische AI-Safety-Forschende aus Alignment, Evals, Oversight und Control. Sie sollten etwa ein bis drei Publikationen oder Vergleichbares vorweisen. Die Residency ist selbstgesteuert: Teilnehmende bringen eine eigene Forschungsagenda mit. Ein strukturiertes Mentoring wie bei MATS oder Astra gibt es nicht. Der Beitrag nennt „$5k/month“ und dazu Flüge, Unterkunft, Visa-Unterstützung und Geräte. Mandarin-Kenntnisse oder China-Erfahrung sind nicht erforderlich.

Mindermann wechselt im November als Assistant Professor an die Tsinghua

Ko-Leiter Sören Mindermann zieht laut dem LessWrong-Beitrag im November 2026 nach Peking. Die Person wechselt ans College of AI der Tsinghua University. Auf der eigenen Website steht „incoming Assistant Professor“. Dort führt Mindermann außerdem den Titel Technical Research Lead von CASP an der Universität Cambridge und Co-Director des BASH, gemeinsam mit Xu Wei. Andrew Yao ist demnach Chief Scientist.

Nach eigener Darstellung war Mindermann Scientific Lead des ersten International AI Safety Report. Den Bericht hätten 33 Staaten und Organisationen getragen. Yoshua Bengio habe ihn geleitet. Das ist eine Angabe des Betroffenen und im Material nicht unabhängig belegt.

Tsinghua startete im Juli den „Qingzhi AI Security Hub“, ohne Co-Direktoren-Rolle für Mindermann

Die Tsinghua-Meldung vom 21. Juli berichtet, dass die Universität den „Qingzhi AI Security Hub“ am 15. Juli startete. Die Zeremonie fand mit Exekutiv-Vizepräsident Zeng Rong, Andrew Yao und Xu Wei statt.

Der Hub umfasst vier Programme: gemeinsamer Büroraum, Besuche internationaler Forschender, Nachwuchsförderung und beidseitiger Austausch. Schwerpunkte sind Alignment, Evaluation, Interpretierbarkeit und die Modellierung von Kontrollverlust-Risiken. Als Standort nennt die Meldung den Qingzhi Park. Nach Angaben der Universität soll der Hub „eine der weltweit führenden“ AI-Safety-Forschungseinrichtungen werden.

Mindermann erscheint dort als Technical Research Lead von CASP. Eine künftige Professur oder Co-Direktion erwähnt die Meldung nicht.

Offen bleibt der Namensunterschied zu „BASH“. Vermutlich handelt es sich um denselben Hub unter chinesischem und englischem Namen. Ausdrücklich bestätigt ist das im Material nicht. Ebenso offen ist, ob die Co-Direktion erst nach dem Start vergeben wurde. Das 2024 gegründete Beijing AI Safety and Governance Lab unter Zeng Yi ist eine eigenständige Einrichtung.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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