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Pastor Justin Lester setzt KI-Kopie für Seelsorge ein

Das KI-Duplikat kann jederzeit über Gott sprechen und entlastet den Pastor bei wachsenden Gemeindebedürfnissen

Veröffentlicht: 30.07.2026 ·Aktualisiert: 30.07.2026 ·1 Min Lesezeit
Pastor Justin Lester setzt KI-Kopie für Seelsorge einMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Pastor Justin Lester hat ein KI-Duplikat von sich selbst entwickelt.
  • Das KI-Duplikat kann jederzeit über Gott sprechen.
  • Lester sieht täglich mehr Menschen, die es nutzen.
  • Ziel ist es, den wachsenden Bedürfnissen seiner Kirche gerecht zu werden.

Pastor Justin Lester setzt KI-Kopie für Seelsorge ein

Pastor Justin Lester aus der kalifornischen Bay Area hat ein KI-Duplikat seiner selbst entwickelt, das jederzeit über Gott sprechen kann. Das System ist darauf ausgelegt, die wachsenden seelsorgerischen Bedürfnisse seiner Gemeinde aufzufangen, die mit seinen begrenzten zeitlichen Ressourcen als einzelner Pastor kollidieren. Die KI-Kopie fungiert als ergänzendes Angebot: Sie springt ein, wenn Lester persönlich nicht erreichbar ist, und bietet eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Glaubensfragen. Das Duplikat ist so programmiert, dass es auf Basis von Lesters Predigten und Lehren antwortet und rund um die Uhr Gespräche über Gott, den Glauben und spirituelle Themen führen kann. Lester betont, dass die KI nicht den persönlichen Kontakt ersetzen, sondern lediglich eine Brücke bauen soll, wenn er selbst nicht verfügbar ist. Die Technologie soll es Gemeindemitgliedern ermöglichen, auch außerhalb von Gottesdiensten und Sprechstunden seelsorgerische Begleitung zu erhalten. Das Projekt ist Teil einer größeren Strategie, um mit den steigenden Anforderungen einer wachsenden Kirche Schritt zu halten und den Zugang zu geistlicher Begleitung zu erleichtern.

Täglich mehr Nutzer suchen das KI-gestützte Gespräch

Laut Pastor Lester greifen täglich mehr Menschen auf das KI-Angebot zu. Die steigende Nutzung erklärt sich aus dem Wachstum der Kirche und der begrenzten Verfügbarkeit des Pastors – die Nachfrage nach persönlichen Glaubensgesprächen übersteigt das, was er allein leisten kann. Das KI-Duplikat dient daher als praktisches Werkzeug, um den wachsenden seelsorgerischen Anforderungen gerecht zu werden, ohne dass Gemeindemitglieder auf ein Gespräch warten müssen. Lester beobachtet, dass das Angebot besonders bei jüngeren Gemeindemitgliedern Anklang findet, die digitale Kommunikationsformen gewohnt sind. Die KI soll die persönliche Seelsorge nicht ersetzen, sondern ergänzen und so dazu beitragen, dass niemand in der Gemeinde ungehört bleibt.

Quellen

  1. nytimes.com ↗

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